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Smiley Gefüllt...
Soso, hohle Antworten...?Verschiedene Antworten aus dem Internet:Low-Level-Formatierung:Erste Formatierung (Grundformatierung) eines Datentraegers auf niedrigster Ebene (auch "Vorformatierung" genannt) mit speziellen Routinen des BIOS, bei der die Festplatte in logische Spuren und Sektoren eingeteilt wird. In der Regel wird die Low Level-Formatierung bereits vom Hersteller vorgenommen. Erst nach dieser Formatierung kann eine Einteilung in Partitionen und die übliche Formatierung durchgeführt werden. Heutige Festplatten besitzen ab Werk diese Formatierung.Oder:Etwa Untere Ebene der Formatierung, also eine Art Vorformatierung bei Festplatten. Neuere Festplatten sind bereits ab Werk vorformatiert und dürfen vom Anwender auf keinen Fall nochmals Low-Level formatiert werden. Die Festplatte wird dadurch u.U. unbrauchbar. Das Low-Level Format ist nicht zu verwechseln mit dem DOS Format. Dieses ist nach wie vor möglich.Soll ich es mal versuchen?IDE-Festplatten werden zumindest low-level-formatiert ausgeliefert.Diese Formatierung bedeutet, daß die vormals "nackte" Platte nun vor-magnetisiert ist. Der Verlauf der Magnetisierung auf der Scheibe ist in Sektoren (Segmente für Datenhäppchen, typisch: 512 Byte) entlang von Spuren (etwa wie die "Rille" bei Schallplatten) festgelegt. Wichtig ist dabei die korrekte Angabe des Spiralfaktors (Interleave), zu hohe Werte funktionieren nicht richtig! Datenfehler sind die Folge. Am Besten ist heutzutage (nicht bei sehr alten Platten!) die automatische Erkennung bei der Formatierung im BIOS.Ist man nicht sicher, ob die verwendeten Werte korrekt sind, dann FINGER WEG!!!! Die Platte wird im besten Fall "nur" langsamer, ein falscher Interleave oder eine falsche Angabe bei der Anzahl der Zylinder, Köpfe oder Sektoren, kann die Formatierung der Platte unbrauchbar machen. Dann ist eine low-lewel-Formatierung tatsächlich notwendig, ansonsten bleibt die Platte unbrauchbar. Die Informationen bekommt man beim Hersteller (Datenblatt) oder auch im Internet unter www.pc-disk.de oder ähnlichen Sammelstellen von Festplatten-Informationen. Ohne konkrete Angaben würde ich die Finger davon lassen!Ältere Platten (Faustregel: Nach dem low-level-Formatieren folgt "mark-bad" bzw. in manchem BIOS im "verify" integriert.Wie der Name sagt, werden unbrauchbare (bad) Sektoren markiert und in der Tabelle der Sektoren als defekt eingetragen (marked). Gerüchten zufolge sollen auch einige IDE-Platten (SCSI schon immer) mittlerweile Ersatzsektoren haben, die gegen die defekten Sektoren ausgetauscht werden können. Phsikalisch sind die Ersatzsektoren an einer völlig anderen Position, aber das ist beim Gebrauch normalerweise egal, da man nichts davon mitbekommt. Es besteht auch die Möglichkeit, defekte Sektoren manuell in der Tabelle einzutragen, aber dazu muß man deren Position exakt kennen...Nach dem "mark-bad" folgt "verify", d. h. der Erfolg der low-level-Formatierung wird noch einmal überprüft. Die Funktion sollte nicht übersprungen werden!Ach so: Festplatten haben immer defekte Sektoren! Allerdings werden die ersten bekannten bereits ab Werk in einer separaten Tabelle eingetragen und haben keinen Einfluß auf die Gesamtkapazität. Wenn irgendein Programm defekte Sektoren auf der Platte auflistet, sollte man also genau nachlesen, um welche Art (frisch oder "ab Werk") es sich handelt. "Ab Werk" ist normal...Partitionieren (fdisk o. ä.) legt fest, in wieviele Teile die Gesamtkapazität zerlegt werden soll. Um Booten zu können, muß die erste Partition eine "aktive primäre Partition" sein. Der Rest der Platte wird in einer erweiterten Partition verwaltet. Darin enthalten sind auch die logischen Laufwerke.Beim Formatieren mit DOS o. ä. wird nur festgelegt, wieviele Sektoren einer low-level-formatierten Platte zu einer Zuordnungseinheit zusammengefaßt werden. Je nach Plattengröße und Art der Formatierung (FAT16, FAT32, NTFS etc...) kann die Größe einer Zuordnungseinheit zwischen 512 Byte und 32KByte variieren. Der Platzbedarf einer gespeicherten Datei kann nicht weniger betragen, als der einer Zuordnungseinheit! Eine 2Byte große Datei nimmt also mind. 512 Byte Platz in Anspruch, bei anderer Formatierung evtl. auch wesentlich mehr.Bevor Du Dich für die low-level-Formatierung auf die BIOS-Funktion stürzt, solltest Du evtl. mal beim Hersteller der Platte vorbeischauen, die meisten haben auch ein Programm auf den Internetseiten. Das kennt die Platte, die Parameter und arbeitet problemlos unter DOS...Noch ein Wort zu SCSI-Festplatten und deren low-level-Formatierung:Du hast ja nicht gesagt, um welchen Plattentyp es geht...SCSI-Platten haben eine eigene Intelligenz. Sie werden sozusagen vom SCSI-Controller höflich "aufgefordert" sich zu formatieren. Die Platte macht dies dann z. T. eigenständig und teilt den Erfolg dem Controller mit. Defekte Sektoren werden kommentarlos ausgetauscht und sind nur mit Tools überhaupt sichtbar zu machen ("grown defects"). Auch hier ist ein "verify" empfehlenswert. Ansonsten ist anzumerken, daß alle SCSI-Controller mit einer an einem Adaptec-Controller (quasi-Standard) low-level-formatierten Festplatte arbeiten können - umgekehrt gilt dies nicht zwingend! Gilt aber (meines Wissens) auch nur für ältere SCSI/2-Controller aus der ISA-Steinzeit...So, war das ausreichend?OlschP.S: Suchmaschinen sind für allgemeine Informationen sehr hilfreich, aber fragen kann man ja auch hier...

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