title image


Smiley Re: Ein schulisches Problem Teil 2
Danke für eure Interpretationen.

Wer es nicht verstanden hat: ich konnte vorerst nicht mehr Informationen geben, weil ich doch genau das haben wollte: Interpretationen auf Basis genau dieser Informationen. Das hatte ich doch erwähnt.



Also zur Sache:

Die ‚KügelchenÂ’ sind Sand. In so einem ‚KnetballÂ’, sowas kennt ja jeder, glaube ich. Das sind so luftballonartige Säckchen, wo Â…Sand drin ist. Davon hatte sie 2 mit, einen vollen, und einen, der war aufgeplatzt und fast leer. Sie hat offenbar irgendwann davon gekostet (weiß der Kuckuck warum, wahrscheinlich weil sie wissen wollte wie das schmeckt), und dabei hat die Lehrerin sie gesehen. Sie hat ihr die Dinger weggenommen und sie befragt (sonst hätte sie ja nicht erfahren, dass sie sie von der Schwester hatte – „geerbt“ nämlich, die Dinger sind schon recht alt und wurden wie es üblich ist weitergegeben an ‚die KleineÂ’).

So.

Alles völlig harmlos also.



Mein Problem mit dieser Sache ist das Tamtam, das die damit aufgeführt haben.

An den Reaktionen hier ist zu sehen, dass einem da schon der Gedanke „Drogen“ kommen kann.

Und – dies vor allem an Marcel von wegen „who cares“ - ich hab da schon ein Problem damit.

Wenn dein Sohn mit so einer Geschichte heimkommt (ich sagte ja: alle waren dabei), und du kennst die Familie – was denkst du über die ?



Klar kann man sagen „erst mal schauen was wirklich dran ist“. Aber wer tut das denn ? „Wo Rauch ist ist auch Feuer“, so sagt der Volksmund. Also „wird schon was dran sein - immerhin haben sie das Kind ja sofort heimgeschickt.“



Was mich aufregt ist nur diese überzogene Reaktion. Erst die hat (möglicherweise, ich weiß es ja nicht) eine „Affäre“ daraus gemacht.

Jetzt versuchen sie sich rauszureden von wegen „aber an sowas haben wir ja überhaupt nicht gedacht“.

Nicht ? Bis jetzt hat praktisch jeder ‚an sowas gedacht’ – auch ihr.

Natürlich müssen sie ihrer Verantwortung gerecht werden. Das kritisiere ich ja nicht. Aber mit Maß und Ziel. Wenn es „möglicherweise altes Mehl“ gewesen wäre, wie die Direx gesagt hat, und deshalb „möglicherweise Durchfall oder Verstopfung“ zu befürchten gewesen wäre, dann hätte es gereicht, wenn sie uns informiert hätten. Nicht vergessen: sie haben uns ja telefonisch erreicht.

Sie haben also sehr wohl ‚an sowas’ gedacht. Und es mit ihrer Reaktion auch dazu gemacht.



Übrigens, von wegen „was die anderen Eltern denken“ (das warst du glaube ich, toblerone): dich möchte ich sehen, wenn in der Siedlung gemunkelt wird „die hat was mit Drogen zu tun, hat sogar ihrer kleinen Schwester was in die Schule mitgegeben“…



Natürlich wären wir sofort zum Arzt gegangen, wenn was dran gewesen wäre, was glaubt ihr denn ?

Nein, mehr noch: wenn was dran gewesen wäre, dann hätten die sofort die Rettung rufen müssen – was bringt es denn, wenn erst eine ¾ Stunde vergeht, bis der Papa da ist ?



Tja. Das Wasser ist jetzt verschüttet - ich kann überhaupt nichts mehr tun daran. Sonst ende ich wie der „Mann im Futteral“ Â…


Gruppenfoto: Y8

geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: