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Smiley Re: Man kann sich legal drücken.
Die Frage ist, was man denen dann mitteilt.



"Ich habe kein Empfangsgerät (mehr), weil ..."

"... ich keins brauche, und Ihre Kontrollorgane mir nicht glauben wollten, dass ich mein TV-Gerät nur zum Videospielen genutzt habe."



"Schön, damit gehören Sie einer verschwindenden Minderheit an, denn die meisten sagen das zwar (um sich die Gebühren zu ersparen, "ich bin doch nicht bescheuert"), tun es aber trotzdem. Genau deswegen mussten wir die Gesetze so machen. Weil es zu viel Missbrauch gab und gibt. Dass Sie jetzt niht mehr zahlen müssen beweist, dass die derzeitigen Gesetze ausreichen: es gibt eine legale Möglichkeit, dass man nicht GEZ zahlen muss."

Tja.

Seisdrum, wir sind ja einer Meinung, was das "Drücken" betrifft.



Zum Thema "Kultur und Unterhaltungswert" möchte ich noch was sagen.

Und zur Kontrolle: klar braucht´s Kontrollorgane, die 'denen' schön auf die Finger schauen. Da ist die Politik gefragt, und in Zeiten großer Koalitionen ist da vielleicht sogar was zu machen. Oder auch nicht, ich weiß auch nicht.



Was auf jeden Fall her muss ist eine wirksame Kontrolle der GEZ und ihrer Methoden. Die meisten Beschwerden betreffen ja nur die Praktiken der Aussendienstler.

Da hat´s aber ein Problem: wer als "Kläger" auftritt gibt seine Anonymität auf. Und sollte deshalb wirklich nicht mehr als einen Monitor ohne Tuner haben. Denn dass ein Betrüger sich darüber beschwert, dass man versucht, ihm seinen Betrug nachzuweisen ist absurd.

Und genau deswegen gibt es so wenige Fälle, wo das wirklich öffentlich abgehandelt wird. Weil 'die' Recht haben nämlich.



Jetzt aber zu "Kultur und Unterhaltungswert":

Früher hat es nicht so viele Klagen über das Niveau der ÖR gegeben. Die jetzigen Klagen beinhalten auch immer ein "früher war es besser".

Jetzt ist da die Frage nach dem Warum, die mich beschäftigt.

Eine Phase zwischen dem 'früher' und dem 'jetzt' hat es ja auch gegeben: in der Anfangszeit der Privaten hieß es immer "die ÖR sind veraltet, gehen nicht mit der Zeit, ...".

Was ist nun der Grund dafür, dass die Qualität der ÖR jetzt "auch" nachlässt ? Nur Schindluder sicher nicht. Ein bisschen werden sie sich wohl auch angepasst haben, mit der Zeit gegangen sein. Die Privaten machen´s vor, und die ÖR müssen mit: Casting- und Voting-Shows, Promi-Blabla-Sendungen, Reality-TV, was auch immer man da an "Neuerungen" aufzählen mag.

Man sieht´s am ORF-Quotenbringer "Dancing Stars" (übrigens das beste und nieveauvollste, was sie in letzter Zeit zusammengebracht haben - kein Vergleich zum Nachmacher bei RTL). Jede zweite Wortmeldung des Moderators ist "ruf an!".

Anders geht´s heutzutage scheinbar nicht, und das liegt zum Teil an der Kohle, die man damit machen kann - zum Teil aber - und das ist der Kernpunkt meiner kleinen Erörterung hier - am Geschmack des Publikums. Den auch die ÖR bedienen müssen.
Gruppenfoto: Y8

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