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Smiley Nicht Schalldicht - gedämmt!
Hallo!

Ich las eure Beiträge mit wachsender Begeisterung, denn hier müssen zunächst einmal Begrifflichkeiten geklärt werden; Schalldicht bedeutet Schall undurchlässig, was in einem Raum der dafür nicht konzipiert ist in jedem Fall unmöglich nachträglich zu realisieren ist, sofern es nicht in die zehntausende gehen soll; Dämmung bedeutet die Lautheit (!) des nach aussen dringenden Schalls zu mindern, oder Resonanzstellen im Raum dazu zu bewegen, dass diese nicht "mitschwingen" können (zB.: Rohre, oder Wandschränke). Hierfür wären Eierpappen die letzte Lösung die ich nehmen würde, da Eierpappen auf einem Teppich aufgebracht, in anbetracht der tiefen (und das sind die Bereiche aus dem F-Spektrum die durchkommen!) Bässe bis hin zu den tiefen Mitten eher ein Tropfen auf dem heißen Stein sind. Hierfür kann man mehrlagige Lösungen verwenden die aus gut "schluckenden" Materialien wie extrem dickem Teppich, Schaumstoffen, oder anderen großporigen Stoffen bestehen. Grundsätzlich gilt hier jedoch: Einen Raum, der allein schon hellhörig ist schalldicht zu machen, ist nur zufriedenstellend durch nachträgliche Baumaßnahmen zu verwirklichen die jeglichen Kostenrahmen sprengen dürften. Eierpappen, Teppiche und andere Stoffe fallen vielleicht eher in die Rubrik Absorber, die nicht Dämmen sondern wörtlich Frequenzbereiche absorbieren. Dazu gilt: großporige dicke Stoffe absorbieren besser die tiefen Frequenzbereiche der Schallquellen in einem Raum, (sowohl auch die hohen Frequenzbereiche) wohingegen dünne feinporige Stoffe eher die hohen Frequenzen (oder Töne) besser absorbieren und in den Bässen einfach nicht greifen. Das heißt, wenn es nur darum geht einen Raum "trockener" zu gestalten in dem man nicht die frühen Reflektionen eines Klatschens von den Wänden wahrnehmen soll, dann eignen sich sehr wohl Eierpappen oder dünne Teppiche an min. zwei gegenüberliegenden Wänden. Für die Fenster gibt es DIN genormte Lösungen die bis zu 48dB zur anderen Seite "Dämmen" Schallschutzisolierungen durch eine dünne Scheibe und eine dickere Dahinter (wobei auf richtigen Einsatz in den Rahmen zu achten ist!) Aber da hilft einfach beim Glaser nachfragen!



Grundsätzlich gilt für mich: Man lasse sich professionelle Hilfe kommen, wenn man den Geldbeutel dafür hat..



Gruß jakob

geschrieben von

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