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Smiley Re: hätte ich von id software
>>> Unsere Konversation (sinngemäß):

Ich: Vergleiche die Qualität von Diablo-Büchern mit Halo/SMAC.

Du: Sagst, dass das alles größter Quatsch ist, egal ob Diablo oder Halo.

Ich: Behaupte, dass die Entwicklung von Story, Welt und Charakteren viel Arbeit ist.

Du: Behauptest, dass alle Autoren diese Arbeit gerne auf sich nehmen. <<<



ICH: behaupte, daß diese schreiberlinge größtenteils auftragsarbeiten aufgebrummt bekommen, die sie nur halbherzig durchziehen.

und dazu muss ich kein gott sein um das zu wissen, ich muss einfach nur die logik der marktes, des kapitalismus kennen. so einfach ist das.



> vieles bereits im spiel vorgegeben ist und sich der geschichtenschreiber daran halten muss

>>> So eng muss man das nicht sehen. Die besten Bücher halten sich nicht an die Handlung von Spielen (obwohl Halo: The Flood ganz gut ist), sondern spielen nur in der vorgegebenen Welt. Wenn ein Schreiber sich nicht darauf einstellen kann, ist er nicht sehr kreativ. <<<



nun, wenn er zu "faul" ist sich das alles selbst auszudenken und sich lieber rein aufs schreiben beschränkt, scheint er ja auch nicht sehr kreativ zu sein, zumindest nur beschränkt kreativ, rein aufs schreiben bezogen.



>>> Schau dir doch mal das Spiel Knights Of The Old Republic an. Bioware hatte ein Universum, pickte sich eine Zeit raus, die vorher wenig benutzt wurde und schaffte es sowohl die Atmosphäre von Star Wars einzufangen, als auch tolle Geschichten zu erzählen. <<<



du brauchst mir keine ausnahmen zu nennen, die gibt es immer.



> wenn die zwerge im spiel alberne clown sind (wie in hdr), dann kann er sie im buch nicht plötzlich stolz und ehrenvoll darstellen

>>> Willst du damit sagen, dass in Herr der Ringe die Zwerge Clowns sind?! Dann hast du das Buch nicht gelesen! <<<



ich sagte wenn, meinte aber den film. gimli wurde da als clown dargestellt, im buch ist das natürlich nicht so.



> wenn man zwischen den zeilen lesen kann schon in gewisser weise.

>>> Ich behaupte, dass ein guter Schreiber eine Story die er gerne erzählen will mit etwas Phantasie auch in einem anderen Universum umsetzen kann. Nur darf man halt nicht auf zu viele Details festgelegt sein. Für schlechte Schreiber wird es immer schwierig sein ein Buch zu schreiben. <<<



ich glaube ich habe große schwierigkeiten damit mir vorzustelen, daß jemandem die thematik völlig egal ist, daß es ihm wirklich nur ums geschichten schreiben geht, egal in welchem universum.

ich spiele z.b. gerne warcraft2, setze mir das gleiche spiel in einem western oder im starcraft universum vor, schon hsbe ivh kein bock mehr darauf.

für mich ist es völlig unverständlich wie man hier ohne mit der wimper zu zucken zwischen den welten - ohne leidenschaftsverlust - hin und her schwenken kann. jeder mensch hat seine vorlieben, ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß es leute gibt (und dann auch noch in dieser großen zahl) denen die umgebung, in der sie sich "bewegen" völlig egal ist, weil es ihnen nur darauf ankommt, was in dieser umgebung passiert.

vielleicht ist das nur mein persönliches problem, wüsste aber schon gerne wie das so generell gesehen wird.



>>> Es ist nicht so, dass Autoren keine Mitsprache darin haben, in welchem Genre sie schreiben. Viele Auftragsarbeiten werden ausgeschrieben. Wenn dann ein Autor eine Story in dem verlangten Universum pitchen kann wird er beauftragt, das Buch zu schreiben. Konkretes Beispiel: Das Buch zum Film "Serenity". Keith R. A. DeCandido mochte die Serie Firefly und bewarb sich darum, das Buch zum Film zu schreiben. <<<



ich sehe das aber nicht als die regeln an. zumal es sicherlich einige ganz wenige spiele gibt, die ein herausragendes thema vermitteln, diablo, warcraft, halo etc. grhören jedenfalls nicht dazu.
Signatur - mein Favorit: http://www.spotlight.de/zforen/tvk/m/tvk-1150892666-18454.html

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