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Wer arbeitet hat im Gegensatz zum reinen AlgII-ler Anspruch auf Wohngeld und sofern dies nicht reicht bei einem niedrigem Gehalt Anspruch auf ergänzendes AlgII. Genaueres dazu in der von mir oben verlinkten PDF-datei. Der Anspruch auf Wohngeld erlischt dabei aber nicht sondern wird mit AlgII verrechnet. Da der Mietkostenzuschuß für reine AlgII-ler aber niemals 100%, sondern je nach Kommune im Schnitt 75-90 Prozent beträgt, hat der Arbeitende, sofern er sämtliche Unterstützung in Ansprch nimmt, wozu in diesem Fall auch höhere Freibeträge und Sozialgelder zählen, die bei reinen AlgII-lern mit der Unterstützung bereits abgegolten sind, auf jeden Fall am Ende mehr in der Tasche.



Leider muß dazu gesagt werden, dass viele garnicht wissen worauf sie Anspruch haben. Das wurde zuletzt in der Dunkelzifferstudie zur Nicht-Inanspruchnahme zustehender Sozialhilfeleistungen des Bugemis festgestellt, wo es u.A. heißt:



"Die weitgehende Unkenntnis sozialhilferechtlicher Regelungen legt es nahe, Informationsoffensiven auf mehreren Wegen zu starten. So wäre die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern – beispielsweise durch Broschüren, die auf dem Arbeitsamt, beim Wohnungsamt, generell bei der Gemeindeverwaltung sowie auf Elternabenden in Schulen und Kindergärten ausliegen, oder durch spezielle Info-Stände bei geeigneten Anlässen und Gelegenheiten. Zudem müsste die Beratung auf dem Sozialamt deutlich verbessert werden, da nach unseren Daten hier große Defizite zu registrieren sind."



Das dürfte sich gerade für Leute mit Arbeit auch nach HartzIV nicht signifikant verändert haben. Wenn also jemand in Arbeit wirklich weniger hat, als ein reiner AlgII-ler, liegt es nur daran und nicht an der Höhe des AlgII.

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