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Smiley Re: Bei Geldangelegenheiten mit dem Amt
Moin!



Das Verhalten des Amtes spottet jeder Beschreibung, aber als mündiger Bürger muss man sich zum Glück (noch) nicht alles gefallen lassen.



Deine Bekannte sollte morgen nochmals persönlich und mit allen Unterlagen bewaffnet vorstellig werden. Am besten ganz früh, denn vermutlich wird man sie eh erst einmal dumm warten lassen. Erhält sie dann wieder dieselbe Antwort, die meiner Meinung nach eine Schande für unser System ist, wird sie folgendermassen zum Gegenschlag ausholen:



Sie wird beim Leiter der Behörde vorstellig, um dort eine Beschwerde zur Niederschrift vorzutragen. Laut geltendem Recht ist die Behörde verpflichtet, die Beschwerde schriftlich aufzunehmen, d.h. deine Bekannte muss noch nicht einmal selber den Kugelschreiber in die Hand nehmen. In der Beschwerde, die sich übrigens gegen den Leiter der Behörde und nicht gegen irgendeinen Sachbearbeiter richtet, schildert deine Bekannte den Fall und verweisst unmissverständlich auf die unzubilligende Härte, die ihr wiederfahren soll. Entweder ist der Behördenleiter in diesem Moment bei Besinnung, und lenkt entsprechend unbürokratisch ein, oder aber er kann sich seelischn darauf einstellen, dass jeweils eine Kopie der Beschwerde direkt an die Landesregierung und eine ortsansässige Tageszeitung geht. Behördenleiter können es irgendwie gar nicht ab, wenn ihr Name in einem solchen Zusammenhang in der Presse oder bei ihren Dienstherren fällt.



Viel Erfolg!



CU



MER


Amicus Plato, sed magis amica veritas. (Aristoteles)

geschrieben von

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