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Smiley Re: Au weia, das hört sich nach Ärger an
*räusper*



"und um Deine Daten brauchst Du Dir keine Sorgen machen."



Und warum nicht?? Ein PC wo womöglich private Daten drauf sind; diesen öffentlich zugänglich machen und dann keine Angst um die Daten haben -> das ist doch sehr fraglich.





Ich will mal schwer davon ausgehen, dass er nicht vor hat den öffentlichen Zugang direkt über den hochheiligen eigenen PC abzuwickeln. Das wäre zwar möglich und man könnte die persönlichen Daten abschotten. Trotzdem wär's natürlich mehr als leichtsinnig sowas zu tun.

Also sollte sowieso ein Router her.



"Dein Provider wird aber bestimmt meckern"



Warum sollte der Provider meckern? Ob ich alleine 10 Std surfe oder 10 User 1 Std. ist dem egal. Ich muss ggf. nur das Volumen oder die Zeit bezahlen.





Tja, im Prinzip hast Du Recht, praktisch gesehen aber nicht. Dein Provider steigt Dir ja schon auf's Dach, wenn Du Dich zum Wohltäter der Hausgemeinschaft berufen fühlst und wissentlich Deinen Zugang der Öffentlichkeit zugängig machst.

In ner Hausgemeinschaft kann man sich noch blöd stellen und behaupten, dass man keine Ahnung davon hatte. Aber in nem Cafe sieht das wohl schon ein wenig anders aus. Insbesonders nachdem er damit vermutlich auch werben will.

Insbesonders die Telekom ist da ganz komisch. Da darfste ja noch nicht mal ne Strippe zum Nachbarhaus ziehen. Ruck zuck bist Du da mit dem Fernmeldegesetz im Clinch.



Hier stellt sich vielmahr die Frage, ob es nciht sinnvoller ist einen PC zu nehmen, der nur für die Öffentlichkeit da ist. Dein eigenen so abzuschotten, dass Fremde da nichts verstellen ist anstrengender, als ein extra PC. Dieser wird jeden Morgen mit einem definierten Image versehen, da kann dann tagsüber drauf passieren was will.



Ja, es ist sinnvoll einen dedizierten PC zu verwenden. Der soll aber nicht für die Öffentlichkeit da sein, sondern die Zugänge überwachen, loggen und vermitteln. Der muss speziell auch da drauf aufpassen, dass da nicht Hinz und Kunz rumsurft. Idealerweise trennt er auch noch ein privates und ein öffentliches Netzwerksegment. Auf dem PC haben persönliche Daten dann nix zu suchen.

Dieser PC sollte auch die Logs schreiben. Es wäre mehr als blauäugig ohne detaillierte Protokollierung den eigenen Zugang öffentlich zugänglich zu machen.

Selbst die Betreiber von Proxies loggen haargenau mit und kriegen Dich schlimmstenfalls am Ar...



Da er nicht von jedem Kunden ein Personalausweis verlangen kann / will und kein Buch darüber führen will / muss welcher Kunde wann wie lange am PC war, ist das mit den Logfiles wertlos.



Wieso kann er das nicht? Die Sache ist ganz einfach. Wer über den Zugang surfen will, der muss sich einmalig registrieren. Dabei werden die Daten (Name, MAC und Zugangskennung) einmal erfasst und das war's. Wem das nicht passt, der kann's ja bleiben lassen. Unregistrierten Rechnern wird der Zugang schlichtweg verweigert - Fertig! Was ist da schon dabei?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!



So abgesichert, dürfte ihm nicht mehr viel passieren können.





Viele Grüsse,



Uli





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