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Smiley Re: Extra für Dich :-)))
Hallo Schnarchi!



Also, hier der von Dir beantragte Erfahrungsbericht über Oblivion, von einem Nichtrollen- bzw. Shooter- und Strategiespieler.



Wie Du ja mitbekommen hast, habe ich das Experiment gewagt und mir zum ersten Mal in meinem Leben ein echtes Rollenspiel gekauft. Nach der zügigen Installation, dem übersichtlichen Grafik-Konfigurationsmenü und dem netten Intro konnte es dann endlich losgehen.



1. Die Charaktererstellung



Hier wurde mir schnell klar, dass dieses Spiel nicht zu der linear ablaufenden ‚Alltagskost‘ der meisten Spielerhersteller in der heutigen Zeit zählt. Man kann neben zig Rassen und natürlich dem Namen (Habe meinen Charakter erst mal liebevoll ‚Horst‘ getauft), jede einzelne Mimikfalte einstellen – Bei liebevoller Gesaltung, wie in meinem Fall, kann das schon mal eine Weile dauern. Schließlich will man ja eine Weile mit dem Charakter spielen ;-) Im weiteren Verlauf, werden Gesinnungen und selbst Sternzeichen logisch in den Spielverlauf eingebunden. Letzteres bestimmt man beispielsweise erst dann, wenn der (noch lebendige) Kaiser einen dazu auffordert, ihm das Sternzeichen zu verraten.



2. Die Möglichkeiten



Hier alles zu beschreiben, würde meinen zeitlichen Rahmen bei weitem Übersteigen! Hierzu würde ich die Postings von Blase und Kosmo bemühen ;-)



3. Einsteigerfreundlichkeit & Motivation



Ich persönlich bin ein sehr kritischer Mensch, welcher aber nicht mit einer „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht“-Mentalität an Dinge herangeht. Von der Angeber-Grafik hab ich mich also erst mal nicht blenden lassen und bin mit der mir innewohnenden Skepsis an die Sache herangetreten.

Im Vorhinein sei gesagt: Genrefremde Spieler fühlen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit erst mal absolut überfordert. Neben den diversen Fantasy-Begriffen, den zig Attributen, den Waffen, Zauberkräften und Zusammenhängen wird man sich nur schwerlich an die Freiheit gewöhnen können, welche einem dieses Spiel bietet. Kein anderes Spiel, welches ich je gespielt habe, vermochte dies in dieser Art und Weise zu vermitteln. Wir beide (@Schnarchi) sind ja eigentlich eher konstante, linear ablaufende Spielkonzepte gewohnt – Wie viele andere Spieler auch. Doch hier verhält sich die Sache vollkommen anders. Es gibt eigentlich keinen wirklich vorgezeichneten Weg – Vielmehr eine extrem große Ansammlung von Möglichkeiten, deren Erwähnung den Speicherplatz des Servers sprengen würde.

Zur Motivation sei gesagt, dass ich, trotz meiner großen Skepsis, schnell eine gewisse ‚Neugier‘ entwickelte, was den weiteren Verlauf meiner ‚virtuellen Karriere‘ angeht. Rein analystisch betrachtet, liegt dies ohne Zweifel wiederum an der großen Freiheit, welche dem Spieler eingeräumt wird. Allerdings empfinde ich es immer noch schwierig, mich vollkommen darauf einzulassen – Man wurde halt durch andere Spiele daran gewöhnt, wenigstens Ansatzweise ‚geleitet‘ zu werden. Doch das entfällt hierbei größtenteils.



Die ganze Sache ist schwierig zu beschreiben! Pauschal könnte man sagen, dass das Spiel ‚wie das Leben selbst‘ ist: Man kann die Form seiner Ausbildung wählen, seinen eigenen Interessen nachgehen und zudem einen eigenen Beruf ergreifen – Nur halt in einer Fantasie-Welt. Möchte man sich profilieren, wählt man halt einen großen Krieger, ist man persönlich eher gemein und hinterhältig, geht man halt unter die Diebe oder Assassinen (hähähä....).



4. Die Zielgruppe



Dass das Spiel etwas für jeden Spieler ist, möchte ich stark bezweifeln – Wer lieber angeleitet wird, keine Lust hat, sich auf das Spiel einzulassen, viel zu lesen und zudem nicht gewillt ist, sich Neuem zu öffnen, der ist definitiv vollkommen fehl am Platze! Ich kann nur für mich selber sprechen, wenn ich sage, dass mir das Spiel prinzipiell ganz gut gefällt. Allerdings habe ich bisher nur verhältnismäßig wenig Zeit damit verbracht – Doch was ich bisher sah und erlebt habe, macht Hunger auf mehr ;-)

Eine wirklich interessante Erfahrung, welche ich gerne weiter ausbauen möchte!



So, nun komme ich ans Ende meines zeitlichen Rahmens. Sollte mir noch etwas einfallen, schreibe ich noch weiter.


GrEeTz

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Zur Vorratsdatenspeicherung:

1961: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten"

2007: "Niemand hat die Absicht einen Überwachungsstaat zu errichten"

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