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Smiley Egal.
Irgendwann kam mal ein Zeitgenosse mit viel Zeit auf der Couch auf den Gedanken, dass ein Bewerbungsfoto "groß" und perfekt sein müsse. Zur Freude der Fotostudios - und viele andere plappertens nach.



Wenn ich mal nach der Personalabteilung unseres Verlages gehe - und bei fast allen anderen Unternehmen aus Industrie, Wirtschaft und Handel siehts ähnlich aus - so spielt das Foto (heutzutage) eine nur untergeordnete Rolle.



Oberste Priorität hat, ob ein Bewerber die offiziellen und internen Kriterien des potentiellen Arbeitsgebers erfüllt. Erfüllt er die, hat er schon mal gute Karten.

Am zweitwichtigsten ist, ob er in das Gehaltsgefüge des Unternehmens passt. Tut er das, sind die Karten noch besser.

An dritter Stelle steht das Interview. Ist er dabei so, wie das Unternehmen denkt, dass er aufgrund von Ausbildung und Werdegang sein müsste, hat er einen StreetFlash. Entpuppt er sich hingegen als gutangezogener Fachidiot ohne soziale Kompetenz, Teamfähigkeit und all das Zeugs, was Firmen gerne hätten, kriegt er ein freundliches "Sie hören von uns".



Sind alle drei Prioritäten okay, kann er auf dem x-beliebig großen Bild ausschauen, wie Ron Perlman.


Salvo errore et omissione (Mit Vorbehalt von Irrtum und Auslassung)

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