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Smiley Re: Wärmepumpe ( Luft/Wasser ) für Altbau um 1970 als bivalente Heizquelle
Hallo,



also, von Energiegewinnung kann keine Rede sein, auch nicht von regenerativer. Es stimmt zwar, dass mit Hilfe der "hochwertigen" elektrischen Energie, eine bestimmte Wärmemenge von einer niedrigen Temperatur auf ein höhere gepumpt werden kann, sodass nur etwa 1/2 bis ein 1/4 derjenigen elektrischen Energie benötigt wird , die bei Elektroheizung verbraucht worden wäre. Aber zur Gewinnung der elektrischen Energie, die im Vergleich zu Wärme hochwertiger ist, wird etwa das dreifache an Primärenergie in Form von Wärme (Kohle, Öl, Gas) benötigt. Die Energieausnutzung bei elektisch betriebenen Wärmpumpen ist also etwa so groß - wenn man mal von den elektrischen Leitungsverlusten absieht-, als ob das im Kraftwerk benötigte Heizmaterial direkt in deiner Heizung verfeuert wird. (Die theoretischen Grundlagen ergeben sich aus dem sogenannten Carnot-Kreisprozess)



Im Vergleich zu einer Elektroheizung ist eine Wärmepumpe zwar ein ökologischer Fortschritt, im Vergleich zu einer Brennwertheizung aber nicht. Lediglich bei einem sehr gut isolierten Gebäude, wäre sie an sehr kalten Wintertagen als kleine Zusatzheizung sinnvoll.



Noch weniger Primärenergie wird benötigt, wenn die Wärmepumpe mit Gas oder Heizöl betrieben wird, aber diese Geräte sind sehr teuer und vielleicht noch nicht für die Praxis reif.

Ist aber nur meine Meinung.



Mit freundlichen Grüßen



gruscho

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