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Smiley Re: Fotografieren von Buchseiten
Hallo,

ich nehme mal an, du musst Buchseiten fotografieren, weil du sie nicht kopieren darfst? Sowas ist mir neulich auch passiert - es ging um sehr alte Akten aus dem Stadt-Archiv.



Welche Kamera du dafür nimmst, ist doch völlig zweitrangig. Wichtig ist, dass die Seiten halbwegs plan liegen, und genau das dürfte das Problem sein. Wenn du einen Helfer hast, der dir die Seite hält, während du knipst - ok. Aber allein wird das nix, jedenfalls nicht bei einem dickeren Wälzer.



Schiefstehende Bilder und auch verzogene kriegst du mit Software schnell wieder gerade, auch die Verzeichung des Objektivs kriegst du weg (ich empfehle FixFoto für alles). Wofür es aber kaum eine Lösung geben dürfte ist: Die Unebenheit einer Seite oder die Krümmung durch die Aufwölbung der Seite aus einem dicken Buch zu egalisieren.

Ich hab's jedenfalls nicht geschafft.

Und deshalb hat das OCR die Zeilen einer großen Tabelle nicht richtig zugeordnet, was das Ganze wertlos gemacht hat - bzw. muss ich das jetzt vom Foto abtippen.



Also denk lieber nochmal drüber nach, evtl. probier's mit irgendeiner Kamera, die dir jemand leiht.



Schönen Gruß,

Karsten



PS: Die Kameras von Ricoh hatten früher auch einen "TIFF-Modus". Ergebnis war eine winzige TIFF-Datei mit einer SW-Strichgrafik. Das war damals ganz interessant, weil die Speicherkarten noch so irre teuer waren, heute braucht es das eigentlich nicht mehr - und der FineReader (ein gutes OCR-Programm, aber nur als Vollversion) hat als Imput sogar lieber Farbbilder.

PS II: Den FineReader hab ich neulich spottbillig im Laden von "2001" gesehen. Wird wohl nicht die allerletzte Version gewesen sein, aber auf jeden Fall besser als diese Schnupper-Versionen, die bei den Scannern dabei sind.

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