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Smiley rechtlich ungeklärt
Neben der papiernen Form sind grundsätzlich auch aussagekräftige Fahrtenschreiber oder elektronische Fahrtenbücher erlaubt. Nach der bisherigen Rechtsprechung der Finanzgerichte und der Auffassung des Bundesministeriums der Finanzen muss in diesem Fällen aber sichergestellt sein, dass keine nachträglichen Manipulationen möglich sind.



Genau dies war der Streitpunkt in einem aktuellen Fall, den der BFH (Bundesfinanzhof) zu entscheiden hatte: Der Steuerpflichtige hatte die Aufzeichnungen seiner Fahrten mit dem Tabellenkalkulations-Programm Microsoft Excel geführt. Das Finanzamt erkannte diese Form des Fahrtenbuchs nicht an – mit der Begründung, es gäbe keine hinreichenden Sicherungen gegen nachträgliche Veränderungen. Diese müssten aber ausgeschlossen bzw. zumindest dokumentiert sein.









Andere Meinung des Bundesfinanzhofs



Der BFH hat sich mit seinem Beschluss vom 26. April 2004 (Az. VI B 43/04; DStRE 2004, 931) dieser Auffassung nicht angeschlossen. Vielmehr hält es der BFH für nicht hinreichend geklärt, ob ein mit Excel geführtes Fahrtenbuch „ordnungsgemäß“ ist oder nicht. Die daran geknüpften Anforderungen seien bislang höchstrichterlich nicht definiert und auch das Gesetz schreibe keine bestimmte Form des Fahrtenbuches vor. Und schließlich sei unklar, welche Folgen ein „nicht-ordnungsgemäßes“ Fahrtenbuch habe und ob geringfügige Mängel eines Fahrtenbuches zu dessen vollständiger Unwirksamkeit führen.







Grüßchen

Christine



PS. vorher beim Finanzamt fragen und situation erläutern, oft reicht denen ein Excel-Fahrtenbuch



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