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Smiley Re: Privatfahrzeug, Aussendienst, Fahrtenbuch, Finanzamt
Excel ist nicht ok.



Weil nicht sicher vor Manipulation. Ausserdem geht das Finanzamt davon aus, dass ein Fahrtenbuch zeitnah geführt wird. Also direkt nach jeder Fahrt der Eintrag gemacht wird.



Bsp:

Bei einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch handelt es sich um fortlaufend und zeitnah geführte Aufzeichnungen, mindestens mit Angaben zum jeweiligen Datum, dem Tachostand zu Beginn und Ende der Fahrt, den gefahrenen Kilometern sowie bei betrieblichen Fahrten dem Reiseziel, dem Reisezweck, der Reiseroute und den aufgesuchten Geschäftspartnern.Solche Aufzeichnungen sind in der Regel nur handschriftlich zu führen. Sie können aber auch in Gestalt eines „Elektronischen Fahrtenbuches“ geführt werden. In beiden Fällen müssen jedenfalls nachträgliche Veränderungen (technisch) ausgeschlossen oder zumindest dokumentiert sein. Diesen Anforderungen genügen die vom Steuerpflichtigen vorgelegten Aufzeichnungen grundsätzlich nicht. Die Aufzeichnung hat der Steuerpflichtige elektronisch mittels einer Tabellenkalkulation erstellt. Sie lassen nachträgliche Veränderungen durch Eingabe in der Software zu, die nicht dokumentiert werden. Damit können die Aufzeichnungen spurlos verändert werden, so dass an einem späteren Ausdruck die Authentizität der Angaben nicht überprüft werden kann

(Niedersächsisches FG, Urteil vom 5.5.2004, Az. 2 K 636/01).



Das geht soweit, dass Finanzämter mit statistischen Tests prüfen, ob die Verteilung der überduchschnittlich oft dieselben Ziffern enthalten - ein Indiz für nachträglich erfundene Zahlen.
Meine Beiträge geben meine Meinung oder Erfahrung wieder, wenn keine andere Quelle angegeben ist.

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