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Schutz von Hautflüglern - Rechtliche Grundlagen



Wespen sind nach § 41 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege ( Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG ) allgemein geschützte Tiere. Danach ist es verboten, wildlebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzten oder zu töten.



Hornissen, Hummeln und bestimmte Wespenarten sind nach der Bundesartenschutzverordnung in Verbindung mit § 42 Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützte Tiere. Über die Schutzbestimmungen für allgemein geschützte Tiere hinaus ist es verboten, ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen, oder zu zerstören.



Die Einstufung der Hornissen und Hummeln, sowie bestimmter Wespen- und Wildbienenarten ( kurzflügelige Kreiselwespe, Weißdorn-Keulhorn-Blattwespe, Knopfhornwespe, und Vierfleck-Dolchwespe ) als besonders geschützte Tiere ergibt sich aus Anlage 1 der Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten ( Bundesartenschutzverordnung BArtSchV).



Um in bestimmten Fällen eine Umsiedlung der besonders geschützten Tierarten vornehmen zu können, ist nach § 62 des BNatSchG eine Ausnahmegenehmigung/Befreiung bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde (in diesem Fall die Bezirksregierung Weser-Ems ) zu beantragen.



Lediglich die Betreuer der Maßnahmeaktion der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück sind aufgrund einer Ausnahmegenehmigung der Bezirksregierung Weser-Ems berechtigt, in begründeten Fällen Umsiedlungen vorzunehmen.



Jede eigenmächtige „Selbsthilfeaktion“, die gegen diese Schutzvorschriften verstößt, stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann.



Berny.
Aus Köln grüsst Berny.

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