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Smiley Re: Autoladegerät (Einhell): Unterschied zwischen arith. und eff. Ladestrom?
Ich habe diesen 22 Ampere-Einhell-Lader. Wenn der an einer 50 AH-Batterie (die schon etliche Tiefentladungen hinter sich hat) auf 10 Ampere kommen soll, dann muss man schon die Spannungsbegrenzung abstellen und den größeren Ladestrom (ohne Vorwiderstand) einstellen.



Die Spannungsbegrenzung funktioniert anscheinend über Thyristor auf der 230 Volt-Seite. D.h. wenn sekundär 14,1 Volt überschritten wird, dann wird primär abgeschaltet, vermutlich bei jeder Halbwelle. Das Gerät war recht billig für so einen Lader (50 Euro), aber die verstehen es auch bei der Konstruktion zu sparen. Der Trafo ist nicht gerade groß, er steckt nur in einem großen Gehäuse und ist hübsch schwer.



Die Spannungsbegrenzung wird man bei modernen Autos benötigen, wenn man die Batterie nicht abklemmen will, weil die Elektronik sicherlich keine Überspannung verträgt. Dann hat man aber einen eher schmächtigen Ladestrom. Vermutlich ist man mit einem billigen kräftigen Labornetzgerät besser bedient. Schließlich wird mit einer Spitzenspannung von 14,1 Volt bei niedrigen Temperaturen die Batterie nicht richtig voll. Noch besser: Man baut selber ein netzteilähnliches Ladegerät (gesiebt und strombegrenzt), ist bei hohen Strömen batterieschonender. Und zwar mit einer etwas weicheren Spannungsbegrenzung. Langsames Laden etwas oberhalb der Ladeschlussspannung (temperaturabhängig) das bringt es.

Der Einhell-Lader ist auf 14,1 Volt eingerichtet, weil das das Limit für geschlossene Batterien bei 20°C ist.

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