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Smiley Neues BIOS - oder: Ohne BIOS!
Grundsätzlich gibt es da zwei Möglichkeiten: Entweder, Du besorgst Dir tatsächlich ein neues BIOS, was mit der Platte klarkommt (falls es dieses BIOS für Dein Mainboard überhaupt gibt!), oder Du musst die Platte ohne das BIOS betreiben. Auch das geht nämlich.



Du erwähnst, dass Dein BIOS das Award BIOS 4.51 (o.ä.) ist. Leider ist das eine Angabe, die relativ wenig bringt. Dein BIOS *basiert* zwar auf diesem Award-BIOS, aber der Hersteller Deines Boards hat es kräftig erweitert, um die Bestandteile des Boards anzusteuern. Es ist auch möglich, dass er bei (neueren) BIOS-Versionen auch das Problem mit der Platte behoben hat.



Diese neueren Versionen bekommst Du aber nicht etwa bei Award, sondern über den Hersteller Deines Boards.



Der Hersteller hat eine ganz andere Art, die BIOS-Version anzugeben. Gigabyte z.B. beginnt meistens mit der Version F1, dann kommt F2, und so weiter. ASRock dagegen benutzt "normale" Nummern wie 1.80, 1.90 et cetera. Schau also erst mal auf den Seiten des Boardherstellers nach, welche Version für Dein Board die neueste ist, und dann achte mal beim Booten Deines Rechners darauf, welche BIOS-Version darin werkelt. Dann weißt Du schon mal, ob der Hersteller überhaupt noch ein neueres BIOS für Dein Board anbietet.



Nehmen wir mal an, Du findest ein neueres BIOS. Leider schreiben manche Hersteller gar nicht dazu, was denn in den neueren BIOS-Versionen überhaupt verbessert wurde. In so einem Fall kann man dann nur noch das neueste BIOS ausprobieren und hoffen, dass es das Problem beseitigt.



Um die Homepage Deines Board-Herstellers zu finden, musst Du allerdings erst mal wissen, wer denn dieser Hersteller eigentlich ist. Am einfachsten geht das meistens durch einen Blick auf's Handbuch des Boards, oder vielleicht auch auf die ersten Seiten des Handbuchs. Da erzählt Dir meistens der Hersteller, dass das natürlich das allerbeste Board ist etc. pp., und der Name ist spätestens dort normalerweise auch zu finden. Suche bei dieser Gelegenheit auch gleich mal nach der Bezeichnung des Boards - ein Hersteller stellt fast immer einen Riesenhaufen Boards her, aber Du brauchst ein *genau* zu Deinem Board passendes BIOS, nicht irgendein beliebiges BIOS vom Hersteller.



Kriegst Du so nicht den Hersteller-Namen und die Board-Bezeichnung 'raus, dann kannst Du auch das Rechnergehäuse öffnen und da drinnen auf dem Board versuchen, die Boardbezeichnung zu finden. Oft steht auch der Hersteller noch mal drauf.



Eine weitere Möglichkeit zum Ermitteln von Board und Hersteller ist ein Programm dafür. Ich habe allerdings schon seit Jahren keines mehr benutzt; etwas namens "Everest" soll wohl ganz gut sein bei sowas. Es ist aber nicht ganz so sicher wie Nachsehen, denn diese Programme müssen aufgrund der Boardausstattung mehr oder minder klug erraten, was für ein Board Du hast - gibt es aber ähnliche Boards, dann ist eine Verwechslung möglich.



Hast Du dann ein neues BIOS gefunden, dann solltest Du das BIOS, ein evtl. nötiges Programm zum "Flashen" (="Installieren", "updaten", "upgraden"...) des BIOS' und (sofern vorhanden) eine Hilfe oder Anleitung zu diesem Vorgang herunterladen. Diese Hilfe solltest Du aufmerksam durchlesen, denn es gibt ein paar böse Fußangeln beim Updaten des BIOS'. Du solltest auch zur Sicherheit Dein altes BIOS irgendwo hin abspeichern, denn falls das neue BIOS schlechter läuft als das alte (selten, kann aber vorkommen), dann kannst Du das abgespeicherte BIOS wieder zurück auf Deinen Rechner bringen.



Und nun zur zweiten Möglichkeit. Wenn Du die Platte auch ohne das BIOS betreiben kannst, dann brauchst Du nicht unbedingt ein neues BIOS. Und Windows 98 kann so etwas in vielen Fällen tatsächlich.



Um das auszuprobieren, trägst Du im BIOS-Setup bei Deiner 40-GB-Platte ein, sie sei nicht (!) vorhanden. Dann startest Du den Rechner neu und schaust nach, ob Du sie jetzt richtig benutzen kannst. Eventuell musst Du sie noch partitionieren und formatieren (FDISK und FORMAT in der MS-DOS-Eingabeaufforderung, der "DOS-Box", in Win98), sofern Du das vorher nie gemacht hast, aber danach solltest Du die kompletten 40 GB sehen. Es gibt zwei kleine Nachteile dieser Methode: Man kann nicht von dieser Platte booten, sondern braucht dafür eine andere Platte im Rechner, die vom BIOS richtig erkannt wird. Außerdem kann man beim Start mit einer Bootdiskette auch nicht auf die 40-GB-Platte zugreifen.



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