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Smiley Bildschirmwiederholfrequenz bei TFT so niedrig wie möglich
das hat physikalische Gründe: Mit steigender BW-Frequenz steigt die erforderliche Videobandbreite, da alle Pixel des Bildes innerhalb einer immer kürzeren Zeit nacheinander übertragen werden müssen. Die Videobandbreite bzw. höchste vorkommende Videofrequenz errechnet sich aus Bildbreite*Bildhöhe(in Pixel)*Bildfrequenz und kann schnell einige 100MHz erreichen (zum Vergleich: beim guten alten Fernseher (PAL-Norm) sind es 5MHz!)



Kabel haben nun die Eigenschaft, höhere Frequenzen immer stärker zu dämpfen. Außerdem nimmt die Intensität der Reflexionen durch Fehlanpassungen zu.

Die Folgen sind verwaschene, weichgezeichnete Kanten mit Reliefbildung oder Geisterbild, z.B. diese Buchstaben.



Da beim TFT jedes Pixel konstant leuchtet und lediglich auf eine Veränderung beim nächsten Bildaufbau wartet, existiert die Problematik mit dem Flimmern nicht mehr. Die Bildwiederholfrequenz ist in dieser Hinsicht egal.



Bei unter 25Hz würde ein anderer Effekt entstehen: Ein Ruckeln schnell bewegter Objekte. Da die niedrigst einstellbare Frequenz jedoch 60Hz ist, existiert auch diese Problematik nicht.



Der Betrieb eines TFT am (analogen) VGA (CRT) -Ausgang ist eine Krücke mit vielen anderen technischen Nachteilen, die ich hier noch gar nicht erläutert habe.



Die beste Lösng für TFT lautet DVI! Dort existieren alle oben genannten Problematiken nicht mehr und der TFT wird als das angesteuert, was er ist: Als digitales Display.

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