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Smiley Freundin helfen? Entscheidung Für/Wider Freund
soll ich ihr helfen, ihr raten, nur zuhören...?



eine meiner besten Freundinnen hat eine schwere Krise. Sie ist 47, allein erziehend, 8-jährige Tochter aus ihrer kurzen Ehe. Sie hat ein gutes Verhältnis zu ihrem Exmann (=Vater), die Lütte ist oft dort, alles easy.

Seit 7 Jahren hat meine Freundin einen Freund, etwas jünger als sie, er hat sie belogen und betrogen (mit einer ihrer Freundinnen, noch dazu während sie schwer krebskrank im KH lag, Brustkrebs, OP). Seitdem ist die Beziehung hinüber, Mißtrauen beherrschend, aber sie hat sich trotzdem noch ein Jahr an ihn geklammert.

Sie hat ihrer Freundin die Schuld am Fremdgehen geben, daraufhin war auch unser freundschaftliches Verhältnis gestört, da ich ihr inständig geraten habe, den Typen sofort aus dem Haus zu werfen, das wollte sie nicht akzeptieren. Er wäre nicht Schuld, das wiederum wollte ich nicht akzeptieren...

Nun gut, sie hat ihn vor 4 Wochen endgültig rausgeworfen, nun belagert er sie täglich x-mal... ruft an, sagt es geht ihm sooo schlecht, er will sie treffen, alles bereden usw usw...

Sie sagt, ihr gehe es gut, aber ebenso sagt sie : sie ist 47, hatte eine Brust OP, hat eine Tochter und weiß nicht, ob sie wohl noch jemals "den Richtigen" findet. Sie ist nicht gern allein, hat Angst davor.

Nun weiß sie nicht, was sie tun soll...

sie ist ein paar Tage in Urlaub gefahren, ihre Tochter ist beim Vater (ich sehe beide morgen beim Osterfeuer).

Meine Freundin erwartet eine Stellungnahme von mir am Montag, und ich weiß nicht, was ich sagen soll!

Zu gerne würde ich sie bestärken, ihr helfen und den richtigen Tipp geben! Nur, welcher ist das? Ich bin sehr radikal, das weiß sie auch, ich würde den Typen mit ner V8 zum Mond schießen! Lieber würde ich bis ans Ende aller Tage alleine sein, als DEN jemals wieder sehen zu wollen, aber in der strikten Art denke ich nur an mich, bzw wie ich handeln würde.



Eine sehr schwierige Situation, ich habe schon 2 Nächte kaum geschlafen und mir das Hirn zermartert.

Ich kann beiden "Lösungen" was abgewinnen : Er könnte sich ändern, hat begriffen, alles wird gut, oder sie bleibt alleine (erstmal) und kümmert sich um ihre Tochter, die ja sowieso schon sehr viel mitgemacht hat, in dem Alter! Trennung vom Vater, Krankheit der Mutter, Trennung vom Freund.

Finanziell ist sie abgesichert, ihr Freund wäre eher eine finanzielle Belastung für sie.



Es wäre sehr nett von euch, wenn ihr euren Gedanken hierzu freien Lauf lasst, vielleicht finde ich daraus neue Gedankengänge, zur Zeit stecke ich fest.



grübelnde, sorgenvolle Grüße

Christine





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