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Smiley Re: Französisch oder Latein
Hallo,



ich will gern zugeben, dass die Argumentation von Saluk (gute Voraussetzung fürs Erlernen anderer Sprachen) theoretisch etwas für sich hat.



Allerdings wird ja nun hierzulande als erste Fremdsprache Englisch gelehrt, das hinsichtlich Wortschatz und Grammatik ja einige sichtbare Gemeinsamkeiten mit dem Deutschen hat. Der Übergang auf Französisch oder Latein fällt dann manch einem etwas schwer.



Vorteile an Latein können sein, dass die Aussprache keine Rolle weiter spielt, dass man vorwiegend lesen und nur her-, nicht hinübersetzen muss (also nur vom Lateinischen ins Deutsche), während verstehendes Hören und gelenkt variierendes oder gar freies Sprechen nicht gefordert sind.



Ich selbst habe Französisch in der Schule gelernt und später an der Universität studiert, meine nebenher erworbenen geringen Lateinkenntnisse habe ich als durchaus willkommene Zugabe empfunden, nicht aber als notwendige Voraussetzung.



Spotzapp hat es anklingen lassen: Latein kann man sich, die notwendige Lernbereitschaft vorausgesetzt, notfalls später auch im Selbststudium noch aneignen, vor allem das evtl. nötige Fachlatein.

Mit dem Französischen als einer lebendigen Sprache ist das etwas schwieriger.



Ich würde also eher für Französisch votieren.



Grüße, Serenity


"Wenn jeder dem anderen helfen würde, dann wäre uns allen geholfen." (Marie von Ebner-Eschenbach)

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