title image


Smiley Brummen durch schwimmendes Massepotential
Hallo!



Jetzt hab ich doch ein kleines Problem am Verstärker gefunden. Wegen der Schutztrennung wird das Massepotential des Verstärkers weitestgehend bestimmt durch die kapazitive Kopplung zwischen Primär- und Sekundärseite des Trafos. Daher liegt mein Massepotential je nach Stellung des Netzsteckers bei 150V bzw. 45V (Effektivwert, Sinus, Netzfrequenz, gegen Erde gemessen).



Wenn ich jetzt ein Audiokabel anstecke und dessen anderes Ende offen lasse, habe ich ein sehr starkes Brummen im Lautsprecher. Wenn ich meine Masse erde, ist das Brummen weg. Je nach Stellung des Netzsteckers ist das Brummen stärker oder schwächer. Ohne Audiokabel brummt nichts. Ist das Audiokabel auf der anderne Seite eingesteckt, ist das Brummen auch weg. Dabei ist es egal, ob das Gerät mit dem Schutzleiter verbunden ist oder nicht. Ein Ferritring ums Audiokabel bringt überhaupt nichts.



Allerdings zeigt mein Home-Hifi-Verstärker dieses Verhalten kaum/gar nicht. Selbst bei Rechtsanschlag des Lautstärkereglers bleiben die Lautsprecher stumm (ja, er war eingeschaltet :) ).



Sollte ich meinen Ringkerntrafo gegen einen anderen mit geringeren Kapazitäten austauschen? Liegt es an meiner Verstärkerschaltung/Aufbau? Was haben die bei Yamaha gemacht, was ich evtl. versäumt habe? Das Audiokabel geht bei mir einfach direkt auf einen OPV, der als Summierer beschaltet ist. Die Eingangswiderstände der beiden Verstärker sind beide bei ca 47k.



EDIT: Der Yamaha ist ein Kenwood und sein Massepotential liegt bei 13V bzw. 18V - also DEUTLICH niedriger. Wie machen die das?



lg


-- But existing is basically all I do!

geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: