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Smiley Re: Männerfilm - DOOM - ohne tieferen Sinn - aber gut
Ich behaupte jetzt mal (kenne den Film noch nicht), dass das Spiel nicht sehr gehaltvoll ist, was die Handlung angeht.



kann man so sehen. ;-)



Wenn man selber als Figur im Spiel durch die Gänge läuft, ist das wahrscheinlich noch ganz amüsant, im Film funktioniert so etwas aber im Normalfall nicht.



außer als splatter!



Also muss man den Mittelweg zwischen Handlung (wenn welche da ist) und Action gehen bei dem "Stoff", der zugrunde liegt. Und wenn man dann auf der Leinwand das 30. Monster hat zerplatzen sehen, ist die Luft wohl auch endgültig raus.



hat bei braindead aber doch auch prima geklappt und handlung ist da nicht wirklich eine.



Im übrigen halte ich es komplett für unnötig, Videospiele zu verfilmen - eine visuelle Umsetzung (aktiv) wird durch eine andere visuelle Umsetzung (passiv) ersetzt. Egal, ob jetzt die Uwe Boll Filme, Resident Evil, wahrscheinlich Doom etc.



also ich würde spiel und film nicht 100% mit aktiv/passiv gleichsetzen. beide plattformen haben ihre stärken. es scheint bei den begnadeten regisseuren nur nicht so beliebt zu sein, spiele zu verfilmen, deshalb gibt es bisher keinen wirklich guten.

spiele haben immer noch keine wirklich künstlerische anmutung, von daher werden sie (meiner meinung nach zu unrecht) als reine entertainment produkte degradiert.



Bei Büchern ist die Sache für mich noch eher nachvollziehbar, weil die Visualisierung nur im Kopf des Zuschauers stattgefunden hat und man alle Möglichkeiten hat.



und genau hier empfinde ich es meistens als nervend, weil die visualisierung in meinem kopf zerstört wird und dafür bekomme ich eine visualisierte welt vorgesetzt, die ich mir so nie vorgestellt noch gewünscht habe.

geschehen z.b. bei herr der ringe. das ist nicht mein herr der ringe, das ist eine große, bunten disney-show, aber nicht der herr der ringe, der nach der buchlektüre in meinem kopf gewachsen ist.



Bei bereits visualisierten Spielen sind m.E. die Einschränkungen / Erwartungen etc. einfach zu groß. Aber auch hier ist die Enttäuschung häufig zu groß, weil die Umsetzung zu weit von der eigenen Phantasie "abweicht".



ich denke die erwartungen sind nicht mehr so groß, weil jeder weiß, das es fast nie adäquat gelingt, ein spiel umzusetzen. daher sind die erwartungen zumindest bei mir sehr niedrig und können fast nur noch übertroffen werden.



Mein Wahlspruch ist ja gerne:

Nicht alles, was technisch möglich ist, muss auch gemacht werden.



nicht alle spiele sind mit übermäßiger, neuster technik umzusetzen. nur weil sie rein technisch sind, hat das ja nicht zu bedeuten, daß die storie eine rein technische umgebung erfodert.
Signatur - mein Favorit: http://www.spotlight.de/zforen/tvk/m/tvk-1150892666-18454.html

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