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Smiley Re: DFÜ-Verbindung freigeben im Netzwerk
Die Telephonleitung ist nur das physikalische Medium (+ ein bisschen Krimskrams drumrum - Telephonnummmern, Anwahl, Verbindungsaufbau ect.) - das läuft alles auf dem sog. Layer1/2 des Netzwerkes ab (ISO-OSI-Schichtenmodell). IP ist davon unbeeindruckt - es läuft eine Schicht drüber - es ist egal, ob ich ein IP-Netz über Telephonleitung, Glasfaser, WLAN oder sogar über eine Brieftaube fahre - die Mechanismen von IP beeinflusst das nicht (es läuft auf Layer3).



Stell es Dir vor wie ein Paketdienst. Du schreibst auf das Paket Absender und Empfänger (die IPs) und gibst es zur Post (Deinem nächsten Router) - dieses wählt an Hand des Ziels den Weg (lt. einer Routingtabelle), über welchen Postverteiler es als nächstes zu laufen hat, damit es im Enteffekt dort ankommt, wo es auch hin soll.

Wie das Päckchen transportiert wird - ob über Bahn, Schiff, Flugzeug oder Fahrrad ist völlig unrelavant - nur die "Router" (die Postämter, die das Paket passiert) müssen korrekte Informationen haben (sie müssen immer das Ziel kennen und das nächste Postamt auf dem Weg, was zum Ziel führt).



Das Postamt (der Router) übergibt nach der Wegeermittlung irgendwem Untergeordneten das Paket - dieser nimmt das Paket, packt es auf ein Schiff, auf ein Fahrrad oder in ein Flugzeug und bringt es zum nächsten Postamt (Router) auf der Route.

Das nimmt es wieder entgegen, guckt auf die Adresse (IP), macht eine Wegeermittlung und verschickt es mittels einem Untergeordneten per Schiff, Bahn ect. wieder zum nächsten Postamt.

Dieses nimmt es entgegen, guckt nun wieder auf die Zieladresse (IP), macht eine Wegeermittlung. Nun nimmts wieder ein Untergeordneter, packt es auf ein Fahrrad, Schiff... ect. und irgendwann ist es am Ziel.

So funktioniert das, ist wie überall im Transportgewerbe - keinen Deut anders.



Michael


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Danke im voraus! - Bitte, verehrte Hilfesuchende, bedankt euch NACH erfolgter Hilfe mit einem kurzem Statement, ob der Tipp auch geholfen hat. Keiner weiß sonst, ob der Tipp "gewirkt" hat und es ist auch unhöflich, sich DANACH nicht zu bedanken.
Daher ist die Floskel "Danke im voraus!" auch völlig überflüssig.
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