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Smiley Re: nix Brumm
Die Diskussion ist in der Tat wohl ab hier rein akademisch, da sich scheinbar der Fragesteller nicht wieder meldet. Seis drum :).



Schaltnetzteile können 12V-Seitig ohne alle Massnahmen parallel geschaltet werden. Da brauchts keine Entkoppeldioden. Ja wenn es halbwegs gleiche Netzteile sind (oder der Sicherheitsfaktor ausreichend gross), brauchts noch nicht einmal die von mir genannten Symmetrierwiderstände. Ein PC-Netzteil regelt auf seine 5V. Die 12V laufen FAST einfach nur blind mit. Das bedeutet, dass der 12V-Teil sich FAST verhält wie dein passives Netzteil. Zum Teil geht der Strom durch die 12V auch in die Regelung ein, weil er nämlich auch komplett durch die 5V-Wicklungen des Übertragers und natürlich durch die ganze Primärseite fliesst und dort einen Spannungsabfall produziert. Dennoch sind die 12V des Netzteils angenehm weich, weil es noch genug Innenwiderstand gibt, der nicht ausgeregelt wird.



Sicherung. Die Strom-/Überlastdetektion des Netzteils befindet sich primär. Die Sicherung kann erst ansprechen, wenn die Gesamtleistung des Netzteil überschritten wird (250W*3=750W). Die Sicherung besitzt ebenfalls einen gewissen integralen Anteil. 8mF hab ich schon mit einem PC-Netzteil hart geladen. Durch Vergrösserung eines bestimmten Kondensators in der elektrischen Nähe des Stromübertragers kann man diesen integralen Anteil geziehlt vergrössern. Muss man aber nicht. Ein Netzteil mit insgesamt 20A bei 12V WIRD EINFACH NICHT ÜBERLASTET, ganz egal wie belastend der Bass ist. Und falls doch, kommt eben noch ein viertes, fünftes, sechstes Netzteil parallel dran. Kost doch nix!



Wirkungsgrad. Gegenüber dem Wirkungsgrad steht die Wirtschaftlichkeit. Die Gesamtkosten ergeben sich aus den Betriebskosten und den Anschaffungkosten. Die PC-Netzteile gibts um sonst. Man könnte mal ausrechnen, wie lange es dauert, bis sich auf Grund des besseren Wirkungsgrades die Anschaffung eines passiven Netzteils amortisiert hat - dürfte im Bereich von mehreren Tsd. Betriebsstunden liegen. (http://www.spotlight.de/zforen/elk/m/elk-1142870315-31580.html)



Leistung. Bei der grossen Pufferkapazität dürfte die Ausgangsspannung auf Grund der vielen Stromoberwellen, die durch die Trafostreuinduktivität durch wollen, schnell zusammenbrechen. Dadurch bleiben einige der ursprünglichen 100VA auf der Strecke bzw. werden zur Erzeugung von Verzerrungsblindleistung benötigt. Für den sicheren Betrieb eines 100Wrms-Verstärkers sind bei dieser Art der Spannungsversorgung WESENTLICH mehr als 200VA aus dem Trafo nötig. Ein Ringkerntrafo mit kleiner Streuinduktivität ist hier sehr nützlich.



Lärm. Wenn jemand 200W zu Musik macht, werden drei kleine Lüfter nicht dolle stören können *g*. Wenn man leise hört, können ja zwei der drei Netzteile aus bleiben (auch DAS funktioniert).



lg
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