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Smiley Re: > wie würdet ihr sowas durchziehen?
"Eine Rechentherapie ist immer noch preiswerter wie die teuren Internate für hyperaktive Kinder (die aus dem gleichen Topf bezahlt werden, übrigens auch an wohlhabende Eltern)."



warum auch nicht? Eine Therapie gegen Erkältung ist auch teurer als eine gegen krebs! Das soll keine Verbindung in Punkto schwere der erkrankung sein, sondern eben welche Aufwände zu erledigen sind. Die Therapie ist ja auch für die kinder, wenn die "wohlhabenden Eltern" die Teharpie nicht bezahlen "wollen" dann sollen also deiner meinung nach die Kinder die Therapie nicht bekommen? Zwingen kann man ja niemaden ...



"Mir geht es darum, dass Jugendämter überflüssig sind. Wenn man Hilfe braucht, dann bekommt man sie nicht. Wenn Kinder Hilfe brauchen (wie die Jessica z.B., die verhungert ist, warum haben die nicht öfter nachgefragt warum das Kind nicht in die Schule kommt) dann sind sie nicht da."



das ist ein fall von vielen, wo das Jugendamt hilft - zugegeben ein sehr schlimmer. Aber DA sollte man ansetzen und solche Fehler vermeiden, heißt die Prioritäten anders setzen



"Wenn ein Kind mit Rechenschwäche die Schule verlässt (d.h. 9. oder 10. Klasse), dann ist es nicht in der Lage einen normalen Beruf auszuüben oder alleine zu leben. Das Gefühl für Geld ist nicht da (stell Dir das ABC vor und Du musst y - h rechnen). Es wäre eine Investition in die Zukunft."



Das weiß ich, beides, aber um eine Rechenschwäche diagnostizieren zu können sind die von dir angesprochenen tests notwendig - wie gesagt ohne Urteil wie gut oder schlecht diese sind.



"Und wenn man Mathelehrer ist, dann sollte man (gerade in der 1. oder 2. Klasse) merken, wann ein Kind Probleme hat. Es gibt da Grundfragen, die man durchgehen kann (siehe meinen Link zu einem Zentrum, dort findest Du Tests mit deren Hilfe sogar Eltern es ferststellen können). Es ist ein schwaches Bild, wenn für die Fehlleistungen der Lehrer die Eltern jahrelang zahlen müssen."



wie du vielleicht aus meinen vorherigen Posting entnommen hast, können die lehrer bei 30 Schülern (teilweise) in der Klasse dies nicht gewährleisten, sie können evtl. einen Hinweis geben (ala - ihr Kind hat schwerwiegende probleme NUR im mathematischen Bereich) - ok, DAS sollte man als Lehrer hinkriegen - aber DAS sollte man auch Elternteil mitkriegen. Hast Du ja auch - war kein Vorwurf an Dich, das schlimme bei Dir war auch, dass die lehrerin dies als Quatsch abtat - das war nicht OK. Deshalb sind aber nicht alle Lehrer schlecht, sondern eher "nicht ausreichend ausgebildet/fortgebildet - was wiederum auch keine neue Erkenntnis ist.



"Übrigens Förderschule: Das Einzige, was Förderschulen in dem Bereich machen, ist keine Zensuren vergeben oder leichtere Aufgaben geben. Gefördert wird da gar nichts."



Kenne keine, deshalb kann und werde ich mich da nicht drüber auslassen



"Meiner Meinug nach könnten Jugendämter abgeschafft werden, die kosten nur viel Geld - geholfen wird den Kindern nicht von deren Seite."



wie gesagt, man kann von den in den Medien sehr breit getretenen Fällen (zugegebenermaßen wirklich schlimmen) nicht auf die breite masse schließen. Es gibt auch Kinder, Familien denen geholfen wurde. Die wären sicher genauso frustriert wie du, wenn die "Hilfsmittel" nun an andere Kinder geflossen wären und sie leer ausgegangen wären (nicht nur finaziell) - du verstehst?
-->Lieber heimlich schlau, als unheimlich blöd!<--

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