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Smiley Re: Parallelschaltung von Elkos
Hi,



wirklich genau sagen kann man es nicht. Oder zumindest nicht einfach berechnen.

Denn eine LED hört ja nicht bei einer gewissen Spannung schlagartig zu leuchten auf, sie wird nur immer dunkler. Auch bei kleinen Spannungen kann man wenigstens noch was leuchten sehen.

Im Gegenzug dazu nimmt dann natürlich der Strom ab, sodaß die Elkos immer langsamer entladen werden.



Vornweg: Meiner Rechnung nach sind es 0,022F nicht 0,22F



Für Dinge, die konstanten Strom benötigen, kann man die "Überbrückungszeit" so ausrechnen:



Kapazität = (Strom * Zeit) / (Ladespannung - minimal zulässige Spannung)



Dementsprechend



Zeit = Kapazität / Strom * (Spannungsdifferenz).



Für nen Überschlag, in welche Größenordnung es kommen wird, würde ich also so ansetzen:

- Strom 2mA (wird weniger; aber wenn ich für die LED eine Flußspannung von 2V annehme isses jetzt eh schon eher 3mA als 2mA - oder wieviel Spannung liegt überm Widerstand?)

- LED leuchtet bis Kondensatoren auf 2V entladen



Dann haben wir

t = 0,022 F * (3-2)V / 0,002A = 11 sekunden



Vermutlich ist es länger - der Strom sinkt, die LED leuchtet auch unter 2V noch...



Was sagen deine experimentellen Befunde? Stimmt die Größenordnung?



Mit den Parametern für ne mathematische Beschreibung der LED-Kennlinie könnte man das mit bischen Aufwand sicher den Spannungs/Strom-Verlauf einigermaßen berechnen - wo man dann die Grenze zieht, bis wann die LED "leuchtet", müßte man wieder ausprobieren...



Gruß

Didi

geschrieben von

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