title image


Smiley Mein Senf
Also die Grundidee ist gut. Aber auch die Grundidee des Marxismus ist gut. Das Problem ist immer, was daraus gemacht wird ;)



Elternführerschein würde ich das nicht nennen. Das würde ja bedeuten, das zukünftige Mamis und Papis keine Kinder ohne bekommen dürften. So sehe ich das zumindestens. Einen verpflichtenden Kurs, wie der Erste Hilfe Kurs beim Auto-Führerschein, befürworte ich aber schon. Das muss ja jetzt nicht ein 4wöchiger Kurs sein, aber 6 Stunden "Kindeserziehung" ist in vielen Fällen wohl kein Fehler. Wer diesen Kurs nicht besucht, verliert dann eben den Anspruch auf spezielle Sozialleistungen. Könnte ich mir gut vorstellen.



Warum? Weil wir mittlerweile an eine Punkt angelangt sind, wo sich die Meinungen vermischen. Da gibt es auf der einen Seite die konservative Erziehung, wo die Kinder regelrecht gedrillt werden, und die liberale bis Neoliberale Erziehung, die den Kindern quasi alles erlaubt. Schwierig wird es bei diesen Fragen immer nur, wenn es darum geht, festzulegen, was richtig ist, und was falsch!



Während konservative Eltern (ich nenn die jetzt einfach mal so) nicht einsehen, das Antiauthoritäre Erziehung praktiziert wird, verstehen die Neoliberalen nicht, wie man sein Kind nur so streng erziehen kann. Ist halt wie mit der Politik. Auch würde das ja, nachdem wir ja angeblich so toll multi-kulti sind, nicht funktionieren, da man das einfach nicht standardisieren kann, da Ahmet seine Kinder anders erzieht, als Mirko und Hu hat andere Werte, als Franz. Wird scho schwierig.



Insofern ist die Einführung eines Elternführerscheins schon im Vorfeld zum scheitern verurteilt und bleibt eine Totgeburt. Wie der Marxismus.



so long

geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: