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Smiley Frage zu Smartcards mit 3,579545 Mhz und USART-Übertragung?
Hallo!



Bestimmte Smartcards soll man angeblich mit 3,579 Mhz ansteuern, weil

sich daraus die 9600 bps ergeben (Teiler=372). Wenn ich jetzt über

einen PIC mit so einer Smartcard per USART kommunizieren möchte, muss

ich im PIC das Baudratenregister einstellen. Hierzu gibt es z.B. beim

16F871 die folgende Formel: FOsz / (64 * (Registerwert+1))

Bei bestimmten Oszillatorfrequenzen kann ich so auch eine vorteilhafte

Bitrate einstellen, bei der aufgrund des günstigen Teilungsverhältnisses

nur wenig timingbedingte Übertragungsfehler zu erwarten sind. Aber bei

einer ungeraden Oszillatorfrequenz wie der von der Karte kann das doch

gar nicht gelingen! Beim PIC scheinen aber auch nur mit einer genauen

Oszillatorfrequenz von 3,6864 Mhz fehlerfreie USART-Übertragungen

zu gelingen.



Oder ist das alles unwichtig, weil die Karte durch die ungerade Oszillazor-

frequenz ebenfalls keine fehlerfreie Übertragung hinbekommt (sie arbeitet

ja intern auch mit einer Art Teiler, der die Bitrate festlegt)?



Also frage ich mich, was in diesem Fall zu tun ist? Karte mit anderer

Oszillatorfrequenz betreiben dürfte nicht viel bringen, da ich mit 372

als Teiler keine guten Aussichten auf eine vorteilhafte Bitrate habe.

Oder kann man den Teiler in der Karte irgendwie beeinflussen? Ich meine

damit keine Prozessorkarten mit verbauten Standard-PICs oder ATMELS

mit relativ flexibler Taktung, sondern spezielle Smartcards wie z.B.

für GSM, für die 3,579 Mhz so eine Art Standard sind.



Oder nimmt man 2 Oszillatoren? Wenn die Karte trotz der ungeraden

Taktfrequenz fehlerfrei überträgt, wäre das wohl eine Lösung.



Oder implementiert man Fehlerkorrekturen und pfeift auf die

Übertragungsfehler, weil die sowieso immer und überall auftreten

können (Kontaktschwierigkeiten)?



Gruß,London

geschrieben von

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