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Smiley Re: KAbelprobleme sorry
Naja, die 80er-Adresse ist wahrscheinlich die öffentliche IP des Routers, was ich mit einem Ping ins Internet erfolgreich nachvollziehen konnte. Es geht um die LAN-IP, wahrscheinlich irgendwas mit 192.168...



Aber das sei mal dahingestellt, wichtig sind die dubiosen Paketverluste, die dürfen nicht auftreten, egal welche IP Du anpingst.



Daher jetzt die Details zu Verkabelung.



Was wurde für ein Kabel verwendet? Verlegekabel oder sog. Patchkabel.



Unterschiede, damit Du weisst, warum das wichtig ist:



Verlegekabel:

Kabel besteht aus 8 Adern, die paarweise verdrillt sind, evt. ist um jedes Paar ein extra Schirm. Ein Gesamtschirm ist auf jeden Fall da, entweder als Drahtgeflecht oder/und Metallfolie.

Die Adern sind aus Volldraht (also eine starre Kupferader aus Vollkupfer).

Dieses Kabel verwendet man zur Gebäudeverkabelung - es ist recht starr und "unhandlich" - dieses Kabel kommt an Dosen und Patchfelder und wird zu 99% per LSA-Technik (eine Quetschtechnik) aufgelegt. RJ45-Stecker gehören da nicht dran (die kleinen Messerchen im Stecker können das Kabel garnicht durchdringen, brechen evt. ab oder verbiegen sich, das wird Murks)!



Patchkabel:

Kabel besteht aus 8 Adern, die paarweise verdrillt sind, evt. ist um jedes Paar ein extra Schirm. Ein Gesamtschirm ist auf jeden Fall da, entweder als Drahtgeflecht oder/und Metallfolie.

Die Ader sind hier im Gegensatz zum Verlegekabel aus Litze (eine Ader besteht aus vielen kleinen Drähtchen). Dadurch ist das Kabel recht flexibel und hat auch andere elektrische Eigenschaften.

Nur daran gehören RJ-45 Stecker gecrimt!



Desweiteren sollte natürlich auch Netzwerkkabel verwendet wurden sein und dazu passende Dosen. Das steht auf dem Kabel drauf - CAT5e, CAT6 ect.

Wurde ISDN oder Telephonkabel verwendet und evt. auch noch mit starren Adern, sind Probleme vorprogrammiert. Das ist weder für 100MBit netzwerktauglich noch richtig geschirmt. Einfach Murks.



Wie wäre es richtig?



Man nehme die passende Länge Verlegekabel, verlege dies ordentlich in der Wohnung.



An die Enden kommen jeweils eine CAT5e/CAT6 (je nach Kabel-CAT)-Netzwerkdose (kein ISDN-Kram!), Auflegereihenfolge der Kabelfarben beachten! Die Dose wird farblich markiert sein und das Kabel hat Kabelfarben - das muss passen! (also nicht Kabel-grün auf Dose-rot und solche Scherze, die Paarigkeit muss erhalten bleiben, also richtig nach den aufgedruckten Farben auflegen! -> LSA-Werkzeug besorgen).



Wenn das fertig ist, kauft man sich ein paar handelsübliche Patchkabel (die sind fertig konfektioniert mit Steckern und auch durchgemessen) passender Länge (bis 10m ist Standard) und schliesst damit die Geräte an.



Kleine Skizze:



Gerät>-----PK------------PK------


PK - Patchkabel (kaufen)

D - Netzwerkdose

VK - Verlegekabel



Sieht kompliziert aus, ist es aber nicht. Wer das so vernüftig baut und sauber arbeitet (gibt da noch ein paar kleine Details), der hat ein super stabiles Netzwerk.



Michael




--
Danke im voraus! - Bitte, verehrte Hilfesuchende, bedankt euch NACH erfolgter Hilfe mit einem kurzem Statement, ob der Tipp auch geholfen hat. Keiner weiß sonst, ob der Tipp "gewirkt" hat und es ist auch unhöflich, sich DANACH nicht zu bedanken.
Daher ist die Floskel "Danke im voraus!" auch völlig überflüssig.
--

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