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Smiley Tipp zu Access DBs und Word
Hallo,



habe noch was in der Access-Hilfe gefunden, das müsste auch weiterhelfen, am besten wühlst Du Dich da mal durch:



Informationen zu OLE DB und Datenverknüpfungen

Microsoft Access 2002 beinhaltet eine eigene Benutzeroberfläche und Programmierschnittstelle für OLE DB, mit deren Hilfe Sie auf Microsoft Access-Datenbanken, Microsoft SQL Server-Datenbanken, Version 2000, 7.0 oder 6.5, und andere Datenquellen zugreifen können.



Microsoft Access und die OLE DB-Architektur



OLE DB ist eine komponentenbasierte Datenbankarchitektur, die einen effizienten Netzwerk- bzw. Internetzugriff auf vielerlei Arten von Datenquellen implementiert. Zu diesen Datenquellen gehören relationale Datenbanken, E-Mail-Dateien, unstrukturierte Dateien und Dateien mit Tabellendaten. Im Rahmen der OLE DB-Architektur wird die Anwendung, die auf die Daten zugreift, als Datenverbraucher (data consumer) bezeichnet (z. B. Microsoft Access oder ein Microsoft Visual Basic-Programm), während das Programm, das den Datenzugriff ermöglicht, als Datenbankanbieter bezeichnet wird (Beispiele dafür sind Microsoft OLE DB Provider für SQL Server oder Microsoft Jet 4.0 OLE DB Provider).



Festlegen von Verbindungsinformationen



Ein Datenlink beinhaltet die Verbindungsinformationen, die ein Datenverbraucher beim Zugriff auf eine Datenquelle über den OLE DB-Anbieter dieser Datenquelle benutzt. Innerhalb der Microsoft Access-Benutzeroberfläche verwenden Sie das Dialogfeld Datenverknüpfungseigenschaften, um einen Datenlink für einen OLE DB-Anbieter zu definieren. Dieses Dialogfeld wird im Verlauf der folgenden Operationen aufgerufen:



Verbinden mit einer Microsoft SQL Server-Datenbank, während Sie ein Microsoft Access-Projekt unter Verwendung des Befehls Neu im Menü Datei oder mit dem Datenbank-Assistenten erstellen.

Umdefinieren der Verbindungsinformationen eines Access-Projekts mit dem Befehl Verbindung im Menü Datei. Dieser Fall kann eintreten, wenn Sie von einer Testumgebung zu einer Produktionsumgebung oder von einem primären Server zu einem sekundären Server wechseln möchten.

Umdefinieren der Verbindungsinformationen für eine vorhandene Datenzugriffsseite innerhalb der Seitenentwurfsansicht durch Klicken mit der rechten Maustaste auf die Feldliste und anschließendes Klicken auf Verbindung. Beim erstmaligen Erstellen einer Datenzugriffsseite definiert Microsoft Access die Verbindungsinformationen automatisch, indem eine Verbindung mit der aktuellen Access-Datenbank bzw. dem aktuellen Projekt hergestellt wird.

Verbinden mit einer Webseite, die Sie über das Dialogfeld Öffnen (Menü Datei, Befehl Öffnen) aus einem leeren Datenbankfenster heraus geöffnet haben.

Erstellen einer PivotTable oder Ändern der Verbindungsdaten einer PivotTable.

Jeder OLE DB-Provider definiert spezielle Verbindungsinformationen. Beispielsweise benötigt Microsoft OLE DB Provider für SQL Server einen Servernamen, die Adresse des Servers und einen Benutzernamen. Darüber hinaus können Sie noch weitere Informationen festlegen, z. B. ein Kennwort oder die Verwendung der integrierten Sicherheitsfunktionen von Microsoft Windows NT.



Um Verbindungsinformationen mit dem Dialogfeld Datenverknüpfungseigenschaften zu definieren, gehen Sie in der Regel folgendermaßen vor:



Klicken Sie auf die Registerkarte Provider, markieren den OLE DB-Provider und klicken dann auf Weiter, um die Registerkarte Verbindung anzuzeigen, in der Sie spezielle Verbindungsinformationen für den ausgewählten OLE DB-Anbieter eingeben können. Beachten Sie, dass je nachdem, wie Sie das Dialogfeld Datenverknüpfungseigenschaften aufgerufen haben, die Registerkarte Provider unter Umständen nicht verfügbar ist. Access definiert automatisch die aktuell geöffnete Access-Datenbank (bzw. die mit dem aktuellen Access-Projekt verbundene SQL Server-Datenbank) als Anbieter.

Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um zusätzliche Informationen wie z. B. Netzwerkeinstellungen und Zugriffsberechtigungen festzulegen.

Klicken Sie auf die Registerkarte Alle, um Initialisierungseigenschaften des OLE DB-Anbieters zu definieren.

Anmerkung Wenn das Access-Projekt auf dem Clientcomputer mit einer SQL Server 6.5-Datenbank verbunden ist, die Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.5 ausführt, müssen Sie den für die Netzwerkbibliothek erstellten Eintrag auf der Registerkarte Alle löschen.



Die Hilfedatei für das Dialogfeld Datenverknüpfungseigenschaften (msdasc.hlp) liefert Ihnen zusätzliche Informationen über die Verwendung des Dialogfelds und das Definieren von Verbindungsinformationen für die einzelnen OLE DB-Anbieter.



Erstellen und Zugreifen auf Microsoft-Datenlinkdateien



Obwohl Sie in der Regel die Verbindung mit einem OLE DB-Anbieter über Microsoft Access unter Verwendung des Dialogfelds Datenverknüpfungseigenschaften einrichten, können Sie Verbindungsinformationen für einen OLE DB-Anbieter auch in Form einer Microsoft-Datenlinkdatei (.udl) zusammenstellen, die dann beispielsweise von einem Visual Basic-Programm verwendet werden kann. In solchen Dateien lassen sich die Verbindungsinformationen auf Ihrem Computer organisieren und verwalten.



Um Verbindungsinformationen in dieser Weise zu erstellen, öffnen Sie Microsoft Windows Explorer, klicken im Untermenü Neu auf Verknüpfung, erstellen eine Microsoft-Datenlinkdatei, legen den Dateinamen fest, klicken mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und wählen dann den Befehl Eigenschaften.



Installieren eines OLE DB-Providers



Microsoft Jet 4.0 OLE DB Provider und Microsoft OLE DB Provider für SQL Server werden automatisch bei der Installation von Microsoft Office XP installiert. Weitere OLE DB-Provider werden ebenfalls installiert, unter anderem OLE DB Provider für ODBC-Treiber und OLE DB Provider for Oracle. Eine vollständige Liste aller auf Ihrem Computer installierten OLE DB-Provider wird angezeigt, wenn Sie im Dialogfeld Datenverknüpfungseigenschaften (aufgerufen über das Kontextmenü einer Datenverknüpfungsdatei) auf die Registerkarte Provider klicken.



Wenn Sie oder ein anderer Benutzer eine Seite mit Microsoft Internet Explorer, Version 5 oder höher, anzeigen und auf Ihrem Computer über eine Microsoft Office XP-Lizenz verfügen, lädt der Browser die erforderlichen OLE DB-Provider und andere zugehörige Dateien im Rahmen der Installation von Microsoft Office Web Components gegebenenfalls automatisch auf Ihren Computer.



OLE DB-Programmierung



Der Zugriff auf die Daten eines OLE DB-Providers kann auch programmgesteuert durch ein Visual Basic für Applikationen-Programm (VBA) erfolgen. Dabei werden Microsoft ADO-Objekte (ActiveX Data Objects) eingesetzt, um durch Festlegen der ConnectionString-Eigenschaft der Open-Methode des Connection-Objekts die entsprechenden Verbindungsinformationen an den OLE DB-Provider zu übergeben. Weitere Informationen dazu finden Sie im Microsoft Office XP Entwicklerhandbuch.


Gruß Marie

geschrieben von

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