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Smiley Kündigung während Probezeit, Freistellung und "Fortzahlung der Bezüge"
Habe da eine Verständnisfrage hinsichtlich "Freistellung" und "Fortzahlung der Bezüge" aus einem Arbeitsvertrag und gefolgter Kündigung innerhalb der Probezeit.



Der Arbeitsvertrag sagt u.a.:







(...) Der Jahresurlaub beträgt 28 Arbeitstage, wobei Samstage nicht als Arbeitstage gelten.

(...) Es gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen.

Im Falle einer Kündigung ist der Arbeitgeber berechtigt, den Mitarbeiter für die Dauer der Kündigungsfrist,

unter Fortzahlung der Bezüge, von der Arbeit freizustellen. (...)







Szenario:

Arbeitnehmer hat 2 Monate seiner 6-monatigen Probezeit abgeleistet und über sein "normales" Pensum hinaus 140 Überstunden abgeleistet.

Die "gesetzl. Kündigungsfrist" während einer 6-monatigen Probezeit habe ich mir sagen lassen, seien 2 Wochen.

Wenn der Arbeitnehmer nun für ebendiese 2 Wochen



"(...) unter Fortzahlung der Bezüge und unter Anrechnung des Resturlaubs von der Arbeit freigestellt (...)"



ist... was bedeutet das (finanziell)?



Meine Vorstellung:

Prozentual verfallen auf die geleisteten 2 Monate Arbeit etwa 2 Tage Urlaub (unbezahlt).

"Fortzahlung der Bezüge" bedeutet, daß für 2 Wochen der Standard-Lohn für einen 8-Stunden-Tag ausgezahlt wird, abzüglich der 2 Tage Urlaub.



Meine Frage im speziellen:

Könnte (auf Basis dieser Formulierungen) der Arbeitgeber auf die Idee kommen, die 140 Überstunden noch irgendwie mit den "unfreiwilligen" Urlaubstagen des Arbeitnehmers zu verrechnen, sodaß unter Annahme einer 40-Stunden-Woche nur noch 140 h - (2 Wo.* 40 h) = 60 Überstunden ausgezahlt werden o.ä., oder hat der Arbeitnehmer Anspruch auf die Auszahlung des Pauschal-Lohns von 2 Wochen abzgl. der 2 Urlaubstage und seiner vollen 140 Überstunden?












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