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Smiley Sat-Anlage in Betrieb ... erster Eindruck
Hallo,



unsere Sat-Anlage ist seit ein paar Tagen in Betrieb. Ich gebe hier mal meine ersten Eindrücke wieder.



Parabolspiegel: Technisat SATMAN 850

LNC: Technisat UNYSAT Universal Quatro LNC

Multischalter: Technisat TechniSwitch 5/8 G

Receiver: vorerst nur die kleinen "Technisat DigitMod S1" (werden mittlerweile nicht mehr verkauft)

Sat-Kabel: >90 dB Schirmungsmaß, Innenleiter 1,1 mm Kupfer (6 Leitungen, unterschiedlicher Länge, max. ca. 25 m / Leitung)



Die Bildqualität ist im Vergleich zum vorherigen analogen Kabelempfang deutlich "besser". Genauer gesagt:



- weniger Bildstörungen (z.B. Rauschen)

- bessere Bilddynamik (mehr Details in dunklen Szenen, weniger Grauschleier)

- bessere Tonqualität



Die Bildschärfe ist im Vergleich zum Kabel nach meinem Eindruck unverändert.



Außerdem fällt auf, dass die Bildqualität start schwankt und zwar auch innerhalb eines Kanals. Auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist die Sendequalität nicht immer perfekt. Das war aber auch schon per Kabel nicht anders.



Völlig störungsfrei ist das Bild auch nicht immer. Manchmal sind - ich nenne es mal - "Rauschmuster" (sehr feine horizontale Linien) sichtbar.



Die von Händlern gerne benutzte Floskel, digitaler Sat-Empfang sei wie "Fernsehen in DVD-Qualität" erscheint mir völlig überzogen. Davon kann überhaupt keine Rede sein.



Im Vergleich zum Kabelempfang gewinnt man aber allemal deutlich an Qualität und an Programmvielfalt hinzu.



Beim digitalen Radioempfang ist mir aufgefallen, dass die Klangqualität auf manchen Kanälen genau so komprimiert klingt, wie man es vom Kabel oder von der terristrischen Antenne her kennt. Eine hohe Bitrate heisst da erst mal gar nichts.



Bei den Receivern habe ich mich bewusst für diese (preiswerten) Minimallösungen entschieden. Dabei verzichte ich auf jegliche Aufnahmemöglichkeit. So lange die Industrie nicht bereit ist, Sat-Receiver mit DVD-Brennern bzw. DVD-/Festplattenrecorder mit DVB-S-Empfangsteil anzubieten, wird es bei uns keine anderen Receiver geben.



Zu dem Thema gibt es gerade einen empfehlenswerten Artikel in der aktuellen c't (Heft 8). Z.Zt. muss man auf unbefriedigende Kombilösungen (DVB-Receiver mit PC-Anschlussmöglichkeit und einen externen PC mit DVD-Brenner) ausweichen, will man vom digitalen TV eigene Digitalkopien auf DVDs erstellen. Der Bericht hat meinen Eindruck noch einmal bestätigt, dass man es bei den getesteten Geräten mit "Frickelkisten" zu tun hat, die man kaum als familientauglich bezeichnen kann. Das ganze Prozedere bis zur fertigen DVD ist viel zu langwierig und umständlich.



ciao

Laureen





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