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Smiley Re: ja wie jetzt....?? Ja, genau: wie jetzt ?
Ich denke mir hamm uns weitgehend :-)



Drum will ich nur die direkte Frage beantworten (auch wenn es eine rhetorische, man könnte auch sagen polemische war):

> woher willst Du wissen, dass es meinem Kind nichts genutzt hat?

Das weiß ich nicht.

Du nennst aber keinen Nutzen außer einer Andeutung, dass eine psychische Befindlichkeit (gegen deinen Willen stillen zu *müssen*) eine negative Auswirkung haben kann. In dem Fall liegt der Nutzen in der Abwehr eines Schadens. OK, das kann ich nachvollziehen.



...





Nein, es geht nicht. Einiges ist doch noch zu beantworten (jetzt iss ja schon wurst)



Vielleicht gibt es ja noch weitere Gründe. Mir fällt aber keiner ein.

Das führt mich zu der (Gegen-)Frage: wo sonst liegt für ein Kind der Nutzen, wenn es nicht gestillt wird ?

Das ist aber zugegebenermaßen auch eine rhetorische Frage ;-)



Alle anderen negativen Auswirkungen, die du anführst, müssen nicht auftreten. Ob das bei dir so gewesen wäre kannst jetzt wiederum du nicht wissen. Und bei Eintreten hättest du jederzeit aufhören können. Und du hättest es ("alle 10 Minuten anlegen") besser machen können. Das ist also kein Argument für eine Entscheidung, es nicht zu probieren.

Habe ich schon klar genug gemacht, dass es mir nur darum geht: es gar nicht zu versuchen ?

"Da lass i mi einistechen" (stoeffoe zeigt mit dem Finger auf seinen Hals), wenn ich jemals eine Frau kritisiert habe, die aus welchem Grund auch immer nicht stillen konnte !

Ich wende mich eigentlich nur gegen deinen Versuch, das als eine Entscheidung zugunsten (!) des Kindes darzustellen. Es war eure Entscheidung, für euer System, und richtig für euch. Aber die Faktoren, die diese Entscheidung beeinflusst haben, waren weit weg von der Mutter-Kind-Sache.

Ich kenne die von euch einkalkulierten negativen Folgen nicht. Sie haben aber so wie ich es verstanden habe nichts mit dem Kind zu tun, sondern mit eurem 'restlichen' Leben. Das soll man aber auch so sehen und sagen, denke ich.



> Und man muss im Leben nicht alles probieren um eine eigene Meinung zu haben.

Das stimmt. Aber ob eine (auf dieser Meinung fußende) Entscheidung richtig war, das weiß man nur wenn man´s probiert hat.

OK, ich habe das Nicht-Stillen nicht ausprobiert (als unterstützend involvierter Beobachter), weiß also nicht, ob es besser gewesen wäre.

Die relativ wenigen Fälle, die ich persönlich näher kenne, (zB einer, wo es medizinisch unmöglich war. Die nächtlichen Darmkoliken dürften übrigens auch nicht wirklich lustig gewesen sein.), bestätigen meine Meinung. Davon auf´s Ganze zu schließen wäre natürlich nicht seriös.



> ... Sprüche im Krankenhaus und im Babytreff

Auf die gibst du doch nicht wirklich was, oder ?

Da ist jedes Kind Weltmeister in was-immer-gerade-gefragt-ist, im guten wie im schlechten. Überhaupt bekommt man den Eindruck, nur die Jungfrau Maria und die Mami, die gerade am Wort ist, hätten jemals ein Kind geboren ;-)



> frei nach dem Motto leben "ich mache alles richtig, was andere machen ist schlecht" naja, ist dein Ding, meins eben nicht ...

Nein, das ist überhaupt nicht mein Ding ! Aber wenn ich meine, dass ich ETWAS besser gemacht habe als jemand anderes, dann sage ich das. Und ich begründe es.

Echo ? Jederzeit, gerne !



> Achja, was DU akzeptabel findest, ist mir ehrlich gesagt wurscht ...

Das glaube ich nicht.

Das mit meiner Frau hast du übrigens genauso gründlich falsch verstanden wie ich es missverständlich formuliert hatte. Darauf will ich aber nicht näher eingehen. Du schreibst im Nachtrag wir kennen uns (und das meine ich auch) - dann gehe ich davon aus, dass du mich in der Beziehung 'besser kennst'.



> Was in schlauen Büchern steht ist eben durchschnittlich (ohne andere Einflüsse) der richtige Weg...

Nein, der durchschnittlich richtige Weg kommt in die schlauen Bücher.

Deine anderen Einflüsse haben alle nichts mit dem zu tun, was die Natur in Millionen Jahre dauernden trial-and-error-Versuchen so eingerichtet hat - milliardenfach bewährt.

Woher nehmen wir Menschen bloß immer die Gewissheit, wir könnten die Natur perfekt kopieren, oder es gar besser machen ?



Und wo wir schon so schön dabei sind, und damit das ein bisschen unernst endet: da hast du ja ein paar schöne Beispiele für nicht so sehr erstrebenswerte "einzigartige Erlebnisse" gefunden :-)

Da fällt mir auch eins ein: warum nicht auch auf das einzigartige Erlebnis der Zeugung verzichten - macht doch nur Mühe und geht 'in vitro' viel zuverlässiger ... ;-)
Gruppenfoto: Y8

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