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Smiley Das läuft doch gut bei euch beiden :-)
Hallo fantom,



ich habe meine Kinder als Babys sehr unterschiedlich lang voll gestillt (zwischen 14 Tagen und fünf Monaten) und zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten abgestillt, je nachdem, ob sie längere Zeit ins Krankenhaus mussten, Verdauungsprobleme hatten, ich nach dem Mutterschutz wieder arbeiten ging oder nicht.



Wenn die Mutter stillen will, die Bedingungen optimal sind und es wird trotzdem früh abgestillt (innerhalb der ersten drei Monate), dann liegt das oft daran, dass sie nicht ausreichend über mögliche Schwierigkeiten informiert war.

Nach meiner Erfahrung sind z.B. viele Mütter auf die Wachstumsschübe der Babys und den damit verbundenen steigenden Nahrungsbedarf nicht vorbereitet. Wenn sich das Baby zu diesen Zeiten dann sehr häufig "meldet" und vorübergehend nicht satt zu werden scheint, liegen bei vielen Frauen natürlich die Nerven blank. Bekommen sie dann noch von verschiedenen Seiten gute Ratschläge: "Da siehst du, dass deine Milch für das Kleine nicht mehr ausreicht, du musst jetzt was aus der Flasche zufüttern, willst es doch wohl nicht hungern lassen usw.", ist damit oft das Abstillen eingeläutet. Eine Stillberaterin würde raten: "Legen Sie das Kleine vorübergehend häufiger an, auch wenn es alle ein bis zwei Stunden ist, nach ca. zwei Tagen hat sich die Milchmenge erhöht und die Stillabstände werden wieder größer." Und wenn man sich auf die Erfahrung einlässt, wird man sie bestätigt finden.

Du hast diese Zeiten ja mittlerweile schon gemeistert und anscheinend klappte das bei euch ziemlich problemlos :-)



Während des Zahnens wird fast jede stillende Mutter auch mal gebissen, allerdings nicht, während das Baby trinkt (das geht nicht, ich glaube, stoeffoe hatte es schon erwähnt), sondern in einer Saugpause. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man reagieren kann, damit das nicht öfter passiert. Wenn man das weiß, es dann im Bedarfsfall ausprobiert und sieht, dass es funktioniert, fühlt man sich sicherer.

In dem Zusammenhang kann ich diese Seite sehr empfehlen:

http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/





Was die Beikost betrifft, so habe ich versucht darauf zu achten, mich bei Fertigkost aus dem Gläschen oder dem Karton nicht zu sehr von der Werbung beeinflussen zu lassen. Brei mit Schoko- bzw. Kakaozusatz habe ich z.B. im ersten Lebensjahr nicht gefüttert. Milchbreie habe ich grundsätzlich selbst gekocht, die allerersten Gemüsebreie meist aus dem Gläschen gefüttert.



Ich wünsche dir weiterhin alles Gute :-)



Grüße, Serenity


"Wenn jeder dem anderen helfen würde, dann wäre uns allen geholfen." (Marie von Ebner-Eschenbach)

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