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Smiley Re: Sind Depressionen die Endstation?
Ich hab beruflich mit so was zu tun und ich denke Depression ist das was Du als Endstation empfindest, aber es ist in Wirklichkeit eine Cance für einen Wendepunkt.

Ich würde zunächst einen Termin bei einem Psychiater (=Nervenarzt) ausmachen, da die nicht nur Medikamente verschreiben sondern meist auch im diagnostizieren sehr fit sind.

Dann wirst Du zunächst mal ein Medikament bekommen, oder auch zwei, gegen die schlechte Stimmung und die Angst, sozusagen als erste Hilfe. Die Medikamente beeinflussen den Stoffwechsel im Gehirn. Sie sorgen dafür dass gewisse Stoffe wieder besser übertragen werden, die bei Depressionen - warum weiß man nicht - oft nicht mehr richtig übertragen werden.

Und dann kann Dir der Psychiater auch sagen, ob und welche Psychotherapie bei Deiner Art Depression angesagt ist. Dort kannst Du auch Adressen bekommen. Die Medikamente nimmt man zunächst so lange bis es einem besser geht und noch einige Monate länger, um keinen Rückfall zu bekommen.

Und in der Zwischenzeit kann man ggf. mit der Psychotherapie dann daran gehen, das ganze nachhaltig anzugehen (weil, wer will schon immer Medikamente nehmen).

Von Selbstmedikation durch Alkohol halte ich gar nichts, da bekommst Du nur noch ne Sucht dazu, und der Alkohol verstärkt nur die Depression.

Na denn Viel Erfolg!!!



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