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Smiley Du hast Recht!
Hi Blase!



Hab halt gedacht, dass der eine oder andere, der das Spiel schon spielt, mal ne Pause einlegen muss und dann hier posten kann. Mal warten, was so kommt, ich bin sehr gespannt!

Von der Elder`s Scroll-Reihe kenne ich nur Morrowind, welches ich nicht überragend aber ganz ok fand. Anfangs war ich recht verwirrt, weil mir der Hauptquest fehlte. Bin dann durch das Land geirrt und habe festgestellt, das Morrowinds Stärke eben die Unabhängigkeit und Freieheit ist. Von da an habe ich es als Simulation und weniger als Spiel verstanden. Das Steigern der Attribute fand ich sehr lästig, denn es hat mich dazu verleitet mich unnatürlich zu verhalten, z.B. das Hüpfen. Schlecht fand ich, der zuvor die 3 Gothicteile gespielt hat, wie langweilig die Landschaften waren. Zwar waren sie grafisch ganz schön, aber es gab wenig Wiedererkennungswerte, sodass ich dauernd auf die Karte schauen musste um den Weg zu finden. Die nervigen Viecher haben das Vorrankommen auch nicht angenehmer gemacht. Als nächstes störte mich das Kampfsystem, das einfach nur als langweilig zu bezeichnen ist. Mit einem niedrigen Skill bei einer Waffe musste ich 50 mal schlagen, bis ich ein mal getroffen habe. Mit einem Bogen traf ich anfangs nichtmal, wenn der Gegner 2m von mir entfernt stand. Da habe ich den Realismus doch sehr vermisst! Nach 20h Spielzeit war ich dann so stark, dass mir keiner mehr was anhaben konnte, und der Hauptquest wurde immer langweiliger. Ständig musste ich von A über die ganze Insel nach B laufen und wieder zurück. Nö, das macht auf Dauer keinen Spaß. Das Dialogsystem war miserabel, was nicht dazu motivierte Gespräche zu führen. Dies wiederum ist aber für das Vorrankommen unerlässlich. Als jemand, der Hörbücher gebundenen Büchern vorzieht, fühlte ich mich durch die Unmengen an Text im ganzen Spiel zudem gelangweilt. Fazit: Obwohl ich es wollte und mich mehrfach versucht hatte zu motvieren, konnte ich Morrowind nicht zuende spielen.

Dies klingt jetzt aber schlechter als es ist. Das Spiel hat auch seine guten Seiten -dem Vergleich zu Gothic kann Morrowind aber lange nicht stand halten!

Ein wesentlicher Punkt ist das Fehlen von Bezugspersonen, was ich nicht zuletzt auf das bei Morrowind fehlende Sprechen zurück führe. Meine guten Freunde, Diego, Milten, Gorn, Lares und wie sie alle heißen, die alle ihren eigenen, überzeugenden Charakter haben, vermisste (?) ich in Morrowind. Ja, selbst zu den einfachen Bauern, jedem einzelnen Söldner und Korinisbewohner hatte ich eine persönliche Bindung. Ich habe dem guten Jack gerne geholfen, seinen Leuchtturm wieder zurück zu bekommen! Für die Jungs in der Festung im Minental habe ich gerne mein Leben riskiert um die Drachen und jeglichen Ork zur Streck zu bringen! Man, war ich stolz, als ich den Schwarzen Troll erledigt hatte! Und ja, ich habe gerne mit Nadja gepoppt, um rauszufinden, wer hinter dem Sumpfkrauthandel steckt ;-)

Das zu analysieren ist garnicht so einfach, aber bei Gothic war ich ständig und ununterbrochen motiviert weiter zu spielen. Man fühlt sich als Held, wenn man einer Person aus der Patsche helfen konnte, weil man Dankbarkeit bekommt, und man fühlt sich wie der große Checker, wenn man endlich den stärkeren Gegner bezwingen konnte. Jetzt hör ich aber lieber auf, denn sonst fange ich gleich wieder mit Gothic 1 an, wo ich doch vor einer Woche erst erneut G2 durgespielt habe ;-)



Von Oblivion erhoffe ich mir, dass die vielen Fehler von Morrowind ausgemerzt sind. Die Videos, die ich bisher gesehen habe, waren recht vielversprechend!



Gruß, Kosmo
"Aus großer Kraft folgt große Verantwortung"

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