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Smiley Du solltest Dich vor einem Wechsel in die PKV über ein paar Sachen im
Klaren sein...



1.) Wie sieht es mit der Familienplanung aus? Die PKV hat keine Familienversicherung, jeder Kopf ist einzeln zu versichern, unter Umständen auch, wenn der Partner in der GKV ist.



2.) Die PKV ist einkommensunabhängig. Das wird immer als Vorteil rausgestellt, kann sich jedoch dennoch in einen Nachteil verkehren, wenn man weniger verdient. Der Weg zurück in die GKV ist meist sehr schwierig bis unmöglich. Dass die PKV einkommensunabhängig ist, zeigt sich auch daran, dass Beitragserhöhungen unabhängig von der Entwicklung des Einkommens sind. Abhängig vom Leistungsaufkommen können Beiträge auch schon mal um 10 % steigen.



3.) Praktisch wird mit der Wahl der Versicherung eine Entscheidung für's Leben getroffen. Die PKV bilden für Dein Alter Rücklagen, die nicht auf ander PKV übertragen werden können. Nach einigen Jahren ist ein Wechsel damit kaum noch durchführbar.



4.) Beiträge sind beim Eintritt risikoabhängig. Wie bei einer Lebensversicherung wird der Gesundheitsstatus genau abgeklärt. Bei Vorerkrankungen werden gegebenenfalls Risikozuschläge genommen.



Ob das ganze sich für Dich lohnt hängt damit von einigen Lebensumständen ab. An Deiner Stelle würde ich den Schritt daher genau prüfen. Desto jünger Du bist, desto eher wird es sich möglicherweise lohnen. Ich selbst bin bei der Lüneburger Krankenhilfe und damit sehr zufrieden, hatte allerdings auch noch keine großen gesundheitlichen Probleme.



Wären so die Tipps vom Puschel

Aphorismus der Woche:
Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.
Werner von Siemens (1816 - 1892)


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