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Smiley Auto von Privat kaufen...fast schon unmöglich? (langer Text)
Hallo,



ich suche schon seit einiger Zeit ein Auto und schaue daher

regelmäßig sowohl in Zeitungen als auch in entsprechenden

Verkaufsportalen im Internet. Per manueller Suche und auch

mit kostenlosen Suchaufträgen. Parallel dazu sehe ich mir

bei vielen Händlern in meiner Region (Hannover) das Angebot

vor Ort an. Meine Erfahrungen sind bisher (nach einem Monat

zeitaufwendiger Suche) folgende:



Händler verlangen fast immer 1000,- bis 1500,- Euro mehr

als die Gebrauchtwagenbewertung ergibt (www.dat.de).



Bei vielen Autos sind trotz des überhöhten Preis meist

nich mal die wichtigen Verschleiss-Teile ausgetauscht

(Zahnriemen und so), obwohl der Kilometerstand das

eigentlich schon zwingend erforderlich macht.



Bei den großen Internet-Verkaufsportalen tummeln sich fast

nur noch Händler. Ich habe in meinem Suchauftrag die

verschiedensten Typen gespeichert und habe tagtäglich

immer nur die gleichen "aufgewärmten" Angebote erhalten,

da scheinbar die Händler gleich nach dem Aufstehen die

alten Angebote als "Neu" reinsetzen!



Bei den Verkaufsportalen nach "Privaten" Anzeigen zu filtern

bringt entweder gar kein Ergebnis, oder die schwarzen Schafe

unter den Händlern, die sich als Privatverkäufer tarnen.



Wenn die Autos kaum noch TÜV haben, ist es plötzlich gar

kein Problem, noch mal eben schnell 2 Jahre TÜV zu bekommen.

Ich ahne schon, was mir bei den heutigen Methoden, um so ein

Fahrzeug über den TÜV zu "schubsen", dann in zwei Jahren

blüht, wenn das Auto überhaupt so lange durchhält.



Bei vielen Autos stimmen die Spaltmaße nicht, das fällt

sogar mir als Laien schon auf! Trotzdem heißt es immer:

Unfallfrei.



Die Kilometer sind zum großen Teil immer dermaßen niedrig

(selbst bei typischen Vertreter-Autos, bei denen man schon

aufgrund des Typs eher annehmen sollte, das man sich so

etwas nicht für die Stadt kauft), dass ich manchmal schon

schmunzeln muss, wenn ich die Kilometerleistung in Relation

zum Baujahr betrachte.



In der Zeitung stehen schon ein paar Private drin, aber die

Preise sind dann meist genauso teuer wie bei den Händlern.

Zudem schlagen die Verkäufer die Reparaturen oft oben drauf,

als ob es schon etwas besonderes ist wenn der Wagen in

Ordnung gehalten wird und daher die Reparaturen durchgeführt

werden.



Allgemein gibt es in der Zeitung sehr viel billigen Schrott

("Fahrbereit"), dann ein großes Loch und bei 5000,- fangen

dann die "vernünftigen" Autos an?



Das sind so meine Erfahrungen, zumindest was die von mir

angestrebte Klasse (Baujahr 1999 bis 2000, Preis bis ca.

€ 4000,-) angeht. Ich könnte noch mehr schreiben, aber

es geht mir nicht darum hier meinen Frust abzulassen.



Ich würde aber folgendes gerne mal wissen:



Wie kann man den Wert eines Autos als Privatmann ermitteln? Ist

DAT da zulässig?



Falls ja, wo zwischen DAT-Wert und Händlerverkaufspreis sollte

sich der Preis bei einem privaten Autokauf befinden? Ich weiß,

kann man Pauschal nur schwer sagen, aber irgendwelche Anhaltspunkte

könnte es ja geben!



Wo kann man noch mit gutem Gewissen privat ein Auto kaufen? Ok,

das dürfte wohl selbst professionelle Wahrsager überfordern...



Wie beeinflussen laut Herstellervorgabe getauschte Verschleiss-Teile

und notwendig gewordene Reparaturen (z.B. Bremsen komplett) den

Vekaufspreis? Muss ich als Käufer z.B. dafür bezahlen, dass jemand

die komplett runtergefahrenen Bremsscheiben wechseln musste und jetzt

wieder ordentliche Bremsen hat? Oder das eine Gelenkwelle oder die

Stoßdämpfer getauscht wurden, weil es eben notwendig war?



Woran erkennt man eigentlich einen "Garagenwagen"? =)



Gruß,London



geschrieben von

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