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Smiley Re: eigentlich ... fält mir doch eins ein dazu ...
... und zwar:

"Mein Mann fährt gerne ..., ich ... Also fährt er ... ich fahr dafür mal"

Guck dir das mal so an, wie ich es rausgekürzt habe - und dann sag mir, wo dabei KEIN Kompromiss ist !

Ich sehe hier eindeutig verschiedene Bedürfnisse: er mag Schilaufen und du nicht.



Das 'also' bedeutet, dass es einen Entscheidungsprozess gegeben hat.

Ihr habt überlegt, wie ihr mit der Situation "er mag, du magst nicht" umgeht. Eure Lösung: er macht´s allein. Schön.

Könnte es sein, dass er sich nicht dagegen gewehrt hätte, wenn du gesagt hättest "OK, ich fahr mit" ? Dass er also ganz gern mit dir fahren würde - dass es ihm sogar (noch) lieber wäre ?

Dann hat er von seinem Bedürfnis (Schi fahren und dabei mit dir zusammen sein) Abstriche gemacht.

Kein Kompromiss ?

Nächstes Schlüsselwort: 'dafür'. Das klingt nach einem Ausgleich. Was wird ausgeglichen ? Das Ungleichgewicht, dass er allein auf Urlaub fahren darf und du inzwischen zuhause bleibst. Zum Ausgleich 'darfst' du auch mal allein wegfahren.

Er möchte wahrscheinlich lieber mit dir zusammen sein, statt allein zuhause zu sitzen. Genauso wie du während seines Schiurlaubs lieber mit ihm zusammen sein möchtest. Er stellt dieses Bedürfnis dir zuliebe zurück, so wie du es umgekehrt auch machst.

Kein Kompromiss ?



Ihr habt eure unterschiedlichen Bedürfnisse (Zitat 2000elisa: "wir müssen anscheinend keinerlei Kompromisse machen :)

denn wir haben immer den gleichen Geschmack, die gleichen Wünsche und die gleichen Lebenseinstellungen." Ende Zitat) unter einen Hut gebracht. Ihr habt eine Lösung gefunden, die für euch beide OK ist, wo ihr beide was habt davon.

Eine einvernehmliche Lösung.

Ihr habt euch irgendwo zwischen "gemeinsam Schilaufen" und "gemeinsam wohinwardasnochschnell" getroffen.

Kein Kompromiss ?




Gruppenfoto: Y8

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