title image


Smiley Re: sollen auch nicht-pädagogen an schulen unterrichten dürfen?
Hi,



zum Thema Lehrstoffvermittlung- und überprüfung kann ich nur sagen, dass kann man lernen, dafür brauchts aber kein 10-Semestriges Studium an der Uni, sondern nur ein Kurs mit dem Inhalt "richtig Lehren lernen". Hab mal an der FH ein Seminar mitmachen dürfen, wo man uns gezeigt hat, wie man richtig lernt. Und diesen Inhalt kann man ohne weiteres so aufbereiten, dass angehenden Lehrern beigebracht wird, wie man richtig den Stoff vermittelt bzw. überprüft und den Kindern dann zusätzlich noch das richtige Lernen beibringt (das wird im dt. Schulsystem nämlich anscheinend gar nicht verfolgt, was aber mit einer der größten Fehler im System sein dürfte).



Unterricht sollten m.E. grundsätzlich fähige (d.h. auch dementsprechend ausgebildete ) Pädagogen halten. Ob das Lehrer oder Quereinsteiger sind, ist zweitrangig.

Dann dürften also nur noch Sozialpädagogen und Psychologen Lehrer werden, denn das sind die einzigen, die sich wirklich intensiv mit UKT-Themen auseinandersetzen.



In einer Lehramtsausbildung scheint der Schwerpunkt wohl nicht auf den "Soft Skills" zu liegen, da ich, wenn ich so zurückdenke, mehr Lehrer hatte, die pure Wissensvermittlung betrieben haben als sich um Gruppendynamik usw. zu kümmern. Und das ist nicht nur meine Erfahrung...



Desweiteren kann fast jeder mit gutem Menschenverstand an solche Problemsituationen herangehen (die wenigsten leben wohl in vollständiger Abgeschiedenheit). Glaubst Du denn wirklich, dass es in Sportvereinen usw. keine Probleme gibt bzw. dass sie auf die harte Methode ("entweder Du machst das jetzt so oder Du fliegst raus") gelöst werden? Nein, auch wenn hier immer noch keine ausgebildeten Pädagogen stehen, aber es sind Menschen, die in ihrem Leben auch schon so einiges erlebt haben. Hinzu kommt, dass man sich bei sowas i.d.R. zusätzlich Zeit nimmt um mit den Kiddies das Problem gemeinsam zu lösen - zusätzlich Zeit aufwenden ist für manch einen dt. Lehrbeamten schon ein ziemliches Fremdwort geworden, leider.



Und daher bleibe ich dabei: es ist nicht die theoretische Ausbildung an einer Hochschule die einen guten Lehrer ausmacht, sondern der Elan, die Begeisterung und das Interesse mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.



Grüße,

muemmel_0811

geschrieben von

Login

E-Mail:
  

Passwort:
  

Beitrag anfügen

Symbol:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Überschrift: