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Smiley Re: Rezept für "Bamberger Krapfen"?
*lechz* *sabber*



Ich glaube, ich weiß was du meinst.

Krapfen, ohne den Zusatz Bamberger. Zumindest ist das ein traditionelles fränkisches Gebäck. Sie werden in manchen Gegenden auch "Auszogne" genannt, hochdeutsch Ausgezogene" was aber nix mit nackig zu tun hat, sondern dass man ein Teigbällchen in Form zieht.





Meine Oma und diverse meiner Tanten (Gott hab sie alle selig) haben die selbst gebacken. Ich war dämlich genug, mich nicht um das Rezept zu kümmern, das mit den o.g. Damen leider zu Grabe getragen wurde. In Bäckereien habe ich sie nur im oberbayrischen gesehen, aber das auch nur selten.

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Hier eine Beschreibung:



Ausgezogene



'''Ausgezogene''' (bayr. ''"Auszogne"'') sind ein insbesondere in Bayern und Thüringen, aber auch bis in die Oberpfalz weit verbreitetes Schmalzgebäck (Krapfen). Das Gebäck hat einen Durchmesser von 12 bis 20 cm sowie einen etwa 3 cm hohen und breiten Rand. In der Mitte sind sie dünn und werden dort beim Ausbacken eher knusprig. Sie sind meist mit Puderzucker überstreut. ''Auszogne'' wurden früher hauptsächlich in der Erntezeit und zu hohen Festtagen, besonders zur Kirchweih (bayr: ''"Kirta"''), gebacken. Weitere Bezeichnungen sind daher ''Kirchweihnudeln'' oder ''Kirtanudeln''. Siehe auch Knieküchle. Eine andere regional übliche Bezeichnung, zum Beispiel im itzgründischen Bereich ist Pfannkuchen. Die Pfannkuchen (Berliner) heißen dann "Grapfn" und die Eierkuchen "Eerdätscha" (Eierdätscher). Kategorie:Gebäck Kategorie:Deutsche Küche



Quelle:

http://www.mauspfeil.com/Ausgezogene.html

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Also der Rand sieht wie ein dicker Wulst aus, ist aber innen ganz locker-luftig.

Versuch es mal mit den o.g. Namen.



Viel Glück!



Ute




 



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