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Smiley Das Problem mit Versicherungen ...
Das Problem an Versicherungen ist, das sie an dir verdienen wollen ;)



Derzeit ist ein Sparbuch ein Verlustgeschäft. Für ein 08/15 Sparbuch bekommst du vielleicht 0,75 % Zinsen. Wenn du da 5.000,- Euro auf der Kante hast, bringt das eher nichts. Dazu kommen noch Kontoführungsgebühren und unterm Strich bekommst du etwas mehr, als du eingezahlt hast. Scheinbar. Wenn du die Inflation miteinbeziehst, bleibt dir unterm Strich genau nichts über. In manchen Fällen zahlst du sogar drauf ;) Aber immer noch besser, als zu Hause im Sparstrumpf. Dort nagt die Inflation erbarmungslos am Kapital und da verlierst du am allermeisten. Mit einem Bausparvertrag schaut die Lage auf den ersten Blick etwas rosiger aus. Der einzige Haken dabei: Man muss sein Kapital binden, und zwar auf 6 Jahre. Dazu kommt ein Maximalbetrag, das den Ertrag niedrig hält. Auf 6 Jahre gerechnet nimmt auch da die Inflation das meiste des "Gewinnes" weg. Das einzige was bleibt, ist das Geld, das du letztendlich eingezahlt hast. Und wenn du nicht gut verdienst, bleibt dir auch nicht viel über.



Folglich sind Sparbücher und ähnliche Sparformen kein Gewinnbringendes Mittel mehr, sondern "nur" noch Gelderhaltend. Bestenfalls.



Kommen wir nun zu den Versicherungen. Da kommt es darauf an, ob man sich über den Tisch ziehen lässt. Manche Versicherungen (vor allem Fondgebundene) werfen ganz gute Gewinne ab. Andere wiederum erhöhen jedes Jahr den Betrag, den man einzuzahlen hat, um die Inflation abzugelten. Mitunter bezahlt man dann nach 20 Jahren das doppelte an monatlichen Raten und das kann sich wiederum kaum wer leisten. Also wird die Versicherung gekündigt und dann behält sich die Versicherung einen großen Teil des Gewinnes ein. Andere wiederum zahlen die Prämien erst aus, wenn man in Rente geht (Vor allem staatlich geförderte). Nur was macht man zwischen 50 und 65? Eher wahrscheinlich sogar 70? Großteils sind das nämlich die Arbeitslosen nebst den Jugendlichen. Da müssen mal so nebenbei 15 Jahre mitfinanziert werden.



Wir stecken also in einem Dilemma. Das Geld will sich nicht mehr vermehren ohne ein gewisses Risiko einzugehen. Aber ohne Moos nix los also schwimmt man auf seiner kleinen Nußschale und hofft auf Land. Glücklich ist der, der einen ehrlichen Bankberater/Versicherungsvertreter hat. Nur von denen gibt es nicht viele.



Das geniale daran ist ja nur, wie es die Banken machen und auch die Versicherungen. Die steigen in Dachfonds ein und spekulieren mit hohen Beträgen. Dinge, die sie nicht an den Kunden weitergeben. Geh mal in eine Bank und frag nach einem Dachfond. Entweder er wird anfangen, herumzustottern, oder er wird versuchen, es dir auszureden. Mit einem Dachfond verdient nämlich der Kunde am meisten. Aber die Banken wollen nicht, das man sein Geld bei ihnen aufs Sparbuch legt. Das kostet sie Geld. Besser ist es, etwas weniger an Sparkonten zu haben, und viele Kredite zu verkaufen. Das bringt viel Kohle. Ist ein Marketinggag der Banken. Und er geht voll auf. In Amerika hat kaum jemand ein Sparbuch. Dort sind Fonds und Fondgebundene Versicherungen eher der Standart (hängt vom Gebiet ab).



Wie auch immer. Lösen wird sich dieses Problem nicht lassen, solange jeder einzelne nicht sozial denkt und die Wirtschaft nicht versteht. Thats life.



so long

geschrieben von

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