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Smiley Re: Grundsatzdiskussion: Selbstständig machen und wer alle Geld bekommt ...
Weitere Vorteile einer GmbH:

1. Bessere Kreditwürdigkeit bzw. bessere Einstufung nach Basel II, weil Mindeskapital

2. Höheres Vertrauen von Geschäftspartnern. Es gibt immer noch Firmen, die für grössere Geschäfte auch eine entsprechende Rechtsform voraussetzen und die ein internes Ranking verwenden. Und hast Du keine Geschäftsform wie z.B. GmbH, KG, AG usw. kann es durchaus vorkommen daß man mit einigen Firmen gar keine Geschäfte tätigen kann.





Aber Du hast Recht mit Deiner Kritik, das kritisiere ich schon seit Monaten. Wie oft wurde schon über die "Sozialschmarotzer-ALG2-Bezieher" gesprochen? Auch hier im Forum! Nur egal wieviel an Sanktionen beschlossen werden, egal wieviel Diskussionen darum geführt werden, es ändert die gesamte Situation in Deutschland nicht. Zuviel wird meines Erachtens Energie in einen Effekt gesteckt. Würde man die gleiche Energie verwenden um endlich die Rahmenbedingungen zu verbessern, könnte man das "Problem Deutschland" endlich lösen. Anders ausgedrückt: Wer Reformen beschliesst, um direkt die Arbeitslosigkeit zu senken, hat nicht begriffen daß die Veränderung in der Anzahl der Arbeitsplätze und der Anzahl der Arbeitslosen eine indirekte Auswirkung aufgrund fundamentaler Fakten sind. Möchte man also die Arbeitslosigkeit wirklich senken, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Da wäre z.B. die steuerliche Situation: Handwerker Müller "darf" 35% Steuern zahlen, der Grosskonzern mit Milliarden-Gewinn zahlt weniger als 10% (und erhält vielleicht sogar noch Subventionen). Aber davon will man ja nichts wissen.



Möchte man sich Selbständig machen steht einem ein Riesen Wust an Vorschriften, Gesetze usw. entgegen, der Staat ist fast dein Feind (naja, oder zumindest mal die meisten Verordnungen).



In Deutschland könnte man deutlich mehr damit erreichen, daß man gerade den Kleinstunternehmen entgegenkommt und Unternehmensgründungen erleichtert. Die ganze IHK-Geschichte: Tja, das ist Deutschland!



Meiner Ansicht nach sollte man eine Mini-GmbH ermögliche, mit sagen wir mal 2.500 oder 5000 Euro Mindeskapital, um eben so das finanzielle Risiko für den Unternehmesgründer zu reduzieren. Und wenn der dann betrügt ist es das gleiche wie mit der GmbH: Haftung auch mit dem Privatvermögen.



Ich würde auch eine Seite erstellen, mit der man als Selbständiger Informationen über den ganzen Behörden-Wahn inkl. IHK und HWK erhält. Es gibt zwar die Seite www.softwarepaket.de, aber die ist meiner Ansicht nach nicht so hilfreich. Möchte jemand jetzt z.B. "nur" ein Imbiss aufmachen, wird der kaum das ganze durcharbeiten. Ja, natürlich sollte er es. Aber es gab mal eine Zeit, da ist man auch ohne hunderte von Seiten an Planungspapier ausgekommen, und da lief die Wirtschaft seltsamerweise auch.



Deutschland ist einfach zu kompliziert!

Die Würde des Menschen ist unantastbar!?


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