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Smiley Re: Kleiner Einspruch...
Hi,



>Lambda von PU = 0,03 W/mK, ergibt bei 3cm Stärke 0,85 W/m²*K

Also ich komm bei 0,03 W/(m*K) / 0,03m auf 1W/(m²*K)



Außerdem sicher mit den 0,03W/(m*K)? Die "gängigsten" Dämmstoffe haben 0,04 (Styropor) bzw. 0,035 (Styrodur, das ist ja ein PU-Schaum).

Mit Lamba=0,035 käme man auf 1,17W/(m²*K), mit 0,04 auf 1,34W/(m²*K) und somit auf 0,288kWh bzw. 0,33kWh (mit 50°C Temperaturdifferenz).



Nimmt man für ein Handwaschbecken im WC realistischere 40°C Warmwasser und 15°C Umgebungstemperatur an, halbiert sich der Spaß auf 0,145kWh/d (Lamda 0,035) bzw. 0,165kWh/d (Lambda 0,04).



Rechnet man nicht nur die Wochenenden, sondern daß nur 5 Tage die Woche 12 Stunden am Tag Warmwasser gebraucht wird, sind das 3120h im Jahr. Also 5640 Stunden die man sich sparen kann. Entsprechend etwa 29 (Lambda 0,03) bis 39 (Lambda 0,04) kWh im Jahr.



Rechne ich mit 15cent/kWh besteht Sparpotential von 4,35-5,85EUR.

Eine digitale Zeitschaltuhr ist für etwa 13 EUR zu haben ist, amortisiert sich das nach 3 Jahren. Sogesehen lohnt sich's also schon.



Finanziell interessanter ist jeden Tag über Nacht abzuschalten, egal ob Wochenende oder Tag. Spart bei 12 Stunden/Tag 22,5-30kWh entsprechend 3,40-4,50 EUR im Jahr. Hierfür reicht eine Mechanische Zeitschaltuhr für 2,50 EUR, amortisation unter einem Jahr!



Was man also auf jeden Fall tun sollte: Die Temperatur so einstellen, daß bei maximal Warm am Wasserhahn genau richtig zum Händewaschen rauskommt. Das senkt die Bereitschaftsverluste.

Meiner Meinung nach wäre eine mechanische Zeitschaltuhr dann auch sinnvoll. Schaltzeiten am besten so einstellen, daß man die Zeitumstellung nicht beachten muß.



Gruß

Didi

geschrieben von

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