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Smiley Re: Universelle Ladeschaltung für NiMH Akkus
Die Ladespannung (richtet sich nach der Zellenzahl) wird über R10 eingestellt. Der Ladestrom über die Widerstände in der Tabelle S.6. =>Mach es auch so!



Den Ladestrom kannst Du so groß einstellen, wie es Dein Netzteil hergibt. Beispielsweise würde ich ein 300 mA Steckernetzteil dauerhaft nur mit 200 mA belasten, das gilt entsprechend auch für größere aber preiswerte Netzteile...dass man sie vielleicht nicht voll ausreizt.



NiMH-Akkus sollte man durchaus zügig laden. In diesem Fall ist es aber eine Serienschaltung von Zellen, insgesamt etwas problematisch, weil sich in der Praxis der Spannungsabfall nicht so exakt gleichmäßig über die Zellen verteilt und damit das Abschaltkriterium nicht so exakt zu jeder Zelle passt. In dem Fall ist etwas langsameres Laden nicht so verkehrt.



Der Ladewirkungsgrad ist vom Ladestrom abhängig, bei lansamen Laden ist die Zeitdauer deutlich mehr als 100%, wenn man so rechnet: Ladestrom = 1/10 der Kapazitätsangabe. 100% würde 10 Stunden bedeuten. Tatsächlich werden 14 Stunden benötigt.



Wenn Du Dein Netzteil selber bauen willst, musst Du bedenken, dass nach Gleichrichtung und Ladekondensator die Spannung steigt. Du hast nicht mehr den Mittelwert der Sinusspannung als Spannungswert; vielmehr wird der Ladekondensator auf Spitze der Sinusspannung hochgeladen + einer gewissen Spannungsüberhöhung des Trafos (jedenfalls bei Leerlauf). Ungeregelte Steckernetzteile mit 12 Volt haben Leerlaufspannungen über 20 Volt! Der Trafo liefert aber nicht mehr Leistung ab, sondern was bei der Spannung mehr da ist, fehlt bei Strombelastbarkeit. Ich hatte oben schon erwähnt, dass man ev. das Netzteil nicht voll belastet. Für den Trafo bedeuten jetzt beide Überlegungen zusammen, dass er fast für den doppelten Ladestrom ausgelegt sein sollte, wenn er nicht heiß werden soll.

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