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Smiley Re: "gegen Alles" oder wie?
Hi,



Ganz genau: Ein Problem das viele haben. Um den ÖNV zumindest halbwegs rentabel zu gestalten kann er in "abgelegenen" Orten eben nur sehr gezielt "fahren" (In der Hoffnung, dass die wenigen potentiellen Passagier sich dann konzentrieren, klappt leider nicht da die meißten eben doch aufs Auto umsteigen –> Ein Teufelskreis!).

Eine Sache die ich grundsätzlich auch nie verstehen werde: Wie sollen Unternehmen wie z.B. die Bahn oder auch die Post jemals erfolgreich wirtschaften können ohne dabei die berühmte "Grundversorgung" einzustellen? Es kann sich nicht rechnen ein Bus in ein 40 Seelendorf zu fahren, immmer unter der Gefahr das nur ein einziger Passagier drinsitzt. Genausowenig werden, sollte die Post auf ihrem Börsentrip weitermachen, Menschen in Dörfern ihre Post weiterhin jeden Tag zugestellt bekommen.

Ich halte die "Grundversorgung", also z.B. die Erreichbarkeit durch den ÖNV auch in kaum besiedelten Landstrichen, und die vom Wohnort größtenteils unabhängige Zustellung der Post für ein Ausdruck unseres sehr hohen Lebensstandards. Drängt man nun den ÖNV und die Post dazu Gewinne zu erwirtschaften, also wahrhaft unternehmerisch zu agieren, dann wird diese Grundversorgung irgendwann einmal nicht mehr sein, das ist anders gar nicht möglich. Natürlich hat die Privatisierung viele Vorteile (Effektivität und interner Bürokratieabbau) aber bei manchen Dingen dürfte der Staat sich m.E. nicht "so einfach" zurückziehen, da ist der Nutzen für die Allgemeinheit doch höher zu bewerten...



Ahcje, wider total abgeschweift....Sorry, Fazit: Über den ÖNV motzen ist leicht, Tatsache ist, das wir in D, zumindest in den Großstädten (noch!) einen ÖNV haben der, im Vergleich zu anderen europäischen Städten einen wahren Luxuschauffeur darstellt.



Grüßle

S





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