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Smiley Re: Gedächtnisfunktion vertikal vs. horizontal
Ich verstehe Dein Problem. Eine grundsätzliche neuroanatomische Antwort, warum sich ein Mann vertikale Funktionsunterschiede bei Lichtschaltern besser merken kann als horizontale kann ich Dir leider nicht liefern. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Denkstrukturen von westeuropäischen Männern stärker monokausal und hierarchisch ausgerichtet sind als die von westeuropäischen Frauen (dazu gibt es Untersuchungen).



Im übrigen: Wenn Du Dir eine vertikale Funktionsbelegung schnell merken kannst, ist (als Mann) schon Spitze. Auch hier gibt es große Unterschiede zwischen Männern und Frauen (meine Frau hat sich jahrelang über verhängte Handtücher und Waschlappen und über verlegte Küchenscheren geärgert!).



Eine kurze neurologische Erklärung dieser - anscheinend typisch männlichen – Unzulänglichkeit: Männer sind stark visuell orientiert (männliche Ratten übrigens auch). Hier findet ein kurzfristiger Abgleich mit den im sekundären visuellen Kortex gespeicherten Informationen stattfindet. Der Abgleich mit den im Verhältnis dazu eher komplexen Informationen im tertiären visuellen Kortex fällt Männern allerdings häufig schwer (im Familienforum wurde vor einiger Zeit über die Frage diskutiert, ob die Frau dem Mann eine Szene machen darf, wenn er nicht merkt, dass sie was Neues anhat).



Aber auch manche Frauen haben einen ähnlich schlappen tertiären visuellen Kortex wie der Durchschnittsmann. Ich habe bei meiner Frau vor etwa einem halben Jahr eine überraschende Entdeckung gemacht: Nachdem wir ein Jahr zuvor umgezogen waren, hat sie in der von Dir beschriebenen Konstellation die Schalter mit Klebeetiketten versehen!



Fazit: Je länger die Ehe währt, desto ähnlicher wird man sich eben!



Ulrich





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