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Smiley Re: Verschreibung von KG und Hilfsmitteln
Hallo Elias,



vielen Dank für die ausführliche Information. So ähnlich hatte ich das schon vermutet - und ja, es ist alles extrem absurd ;-(



Leider ist es wirklich schon so, dass ich längst schon ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mit meinen "Kinkerlitzchen" zum Arzt gehe und womöglich einem Patienten, der schlimmer dran ist, etwas wegnehme. Andererseits sind meine "Kleinigkeiten" wirklich erheblich einschränkend für mich und der dadurch erzwungene Sportverzicht wirkt sich auch nicht gerade förderlich aufs Wohlbefinden aus.

Mein "alter" Orthopäde umschifft dieses Bugetierungsproblem schon alleine dadurch, dass er pro Tag nur 4 bis 8 Kassenpatienten überhaupt zulässt (ansonsten nur privat). Wenn man es also auf sich nimmt, spätestens um halb sechs Uhr morgens dort vor der Tür in der Schlange zu stehen, um um halb neun einen der begeherten "Kassen-"Termine des Tages zu ergattern, kann man dann immerhin mit einer "guten Behandlung" rechnen und nimmt sicher keinem Schlaganfallpatienten eine Therapieverordnung weg - schwerkranke Patienten schaffen es wohl kaum, drei Stunden in der Kälte vor der Tür zu warten... das nennt man dann wohl "selbstregulierend". Ich habe schon mit eigenen Ohren gehört, wie dort Notfallpatienten um Punkt halb neun mit extremen Schmerzen weggeschickt wurden.



Noch eine Frage:

Rechnen die Physiotherapeuten die KG mit den Kassen direkt ab oder auch mit dem "großen Topf"? Wird da denn dann nicht geprüft, welchen Patienten von welcher Kasse wieviele Leistungen zustehen?



Vielen Dank nochmal,



Aurelia







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