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Smiley Re: Ich brauche Erweiterungsvorschläge für mein selbstgebasteltes Labornetzteil
Hallo Sepp!



ich hatte mir kurz nach meiner Ausbildung auch das ein oder andere Netzteil gebaut. Das umfangreichste hatte:

0-30V, (0-2A)

+15, -15V (1A)

+5V(1A)

2 Digitalanzeigen, je 3 1/2 stellig mit selbstgebauter 3-stufiger automatischer Messbereichsumschaltung.

Per Schalter konnte man wählen ob diese Anzeigen die regelbare Spannung 0-30V und 0-2A ODER eine beliebige andere Spannung oder Strom messen, die/der an seperaten Messeingängen angelegt wurde.

Desweiteren (weil ich damals viel mit TTL rumbastelte) hatte das Gerät vorne eine 5-pin DIN-Buchse, an die man einen TTL-Tester anschließen konnte. Das war ein ausgeschlachteter umlackierter Edding-Stift mit Spiralkabel (vom Telefonhöhrer). In diesem Stift war vorne in der Hülse eine 2-farben LED eingebaut, die je nach Pegel (Fensterdiskriminator) rot oder grün leuchtete. Zeitgleich ertönte aus dem Lautsprecher des Netzteils ein hoher oder tiefer Ton. Anstelle der Schreibspitze gab es halt eine Metallspitze.

Das Netzteil (Höhe 15cm,breite ca 35cm tiefe:ca 25cm) hatte hinten über die gesamte Breite einen Kühlkörper verlaufen, auf dem 6 Stück 2N3055 angebracht waren.



Im Innenbereich war eine Art Bussystem aufgebaut, das verschiedene Einsteckkarten versorgt. Pro Funktion gab es eine Karte . Alles, inclusiver der Frontplatte war per Kabelbaum verdrahtet. Damals hatte ich den Kabelbaum auf einem Nagelbrett vorbereitet und mit Wachsschnur gebunden, so wie sich das gehört :-)



Ja, ja das waren Zeiten!

Heute hätte ich für sowas keine Zeit mehr. Mein "Gerätepark" wurde zwar zwischenzeitlich um käufliche Netzteile erweitert, aber was früher gebaut wurde, verwende ich noch heute, weil es immer noch so funktioniert, wie es soll!



Gruß

Obelix





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