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Smiley Abstandsflächen und Genehmigungspflicht
Hallo Forum,



ich hätte da mal gerne ein Problem zum Thema Abstandsflächen und Genehmigungspflicht. Die relevante Bauordnung



http://www.bauordnung.at/deutschland/bayern.php#A06



habe ich schon mehrfach studiert, werde daraus aber leider nicht schlau.



Vorliegend würde es darum gehen, unmittelbar an der Längsseite eines Einfamilienhauses eine ca. 10 Meter lange Überdachung als Abstellplatz für Fahrräder, Brennholz, Gartengeräte usw. zu erstellen.



Hierzu soll im Prinzip das Schrägdach des Hauses mit einem etwas flacheren Winkel bis kurz vor die Grundstücksgrenze (um ca. 3 m) verlängert werden. An der Grundstücksgrenze verläuft ein Zaun, der wiederum etwa 3 m Abstand zum Nachbarhaus hat.



Die Überdachung würde somit im Wesentlichen aus einer geneigten Dachfläche der Größe 3 x 10 m bestehen, und soll im Bereich der Grundstücksgrenze durch ca. fünf Holzpfosten mit Einzelfundamenten gestützt werden. Am Haus beträgt die Höhe ca. 3 m, an der Grundstücksgrenze nur noch ca. 1,20 m.



Wände sind nicht vorgesehen, höchstens ein Holzgeflecht auf der (stirnseitigen) Wetterseite.



Das ganze sieht also ungefähr so aus wie auf dem Bild, wobei der fragliche Anbau blau skizziert ist:



Also folgende Fragen:



1.) Ist eine solche Überdachung rechtlich gesehen eine Grenzbebauung? (Warum/warum nicht?)

2.) Muss eine Genehmigung vor der Erstellung eingeholt werden?

3.) Besteht eine Pflicht, die Zustimmung des Nachbars einzuholen?



Über sachdienliche Tipps würde ich mich freuen,



David.P

geschrieben von

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